Schnelle Geburt nach Rizinus bei ET+13

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Jorinde
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Schnelle Geburt nach Rizinus bei ET+13

Beitragvon Jorinde » Fr 4. Mai 2012, 12:52

23.01.07 6Uhr
ich glaube die Fruchtblase ist gesprungen. es läuft....
klar, dass man nicht schlafen kann, wenn man sich fühlt wie ein tropfendes Fass.
ich lausche auf jedes Piepen und Kniepen in meinem Körper und nichts fühlt sich an wie eine Wehe.
Komisches Gefühl ... dieses Warten auf den Schmerz. Wann tuts mal endlich richtig weh ?
Heute ist mein Baby 10 tage über dem errechneten Termin. Die Hebamme hatte von kleinen einleitenden Tips gesprochen und ich hab sie fleißig befolgt. Nochmal schnell in den Supermarkt gedüst und eine frische Ingwerwurzel geholt und abends einen schönen Ingwertee mit Honig gekocht. Schmeckt wie warmer Ginger Ale. Dann habe ich mich auf den Windeleimer gesetzt, in dem sich ein Topf mit heißem Kamillanwasser befand. Die Dämpfe sollten öffnend wirken. Währrendessen habe ich nochmal zwei Tassen Himbeerblättertee mit ordentlich Zimt getrunken.
so und dann sitzt man plötzlich tropfenderweise im Bett und denkt: Fruchtblase??? Hat´s denn überhaupt geknallt ? Hab ich "Peng" überhört ??? Das kann nicht sein. Ich denke jeden Tag daran, wie möge es wohl sein, wenn Dir ausgerechnet JETZT die Blase platzt ? Im Kino hab ich dran gedacht, im Schwimmbad, beim Einkaufen .... aber so ? So völlig unspektakulär? Still und heimlich ?
So unspektakulär wie die gesamte Schwangerschaft.
Aber so unspektakulär wie bisher alles abgelaufen ist, warte ich dennoch, daß irgendwann der Hammer kommt.
Man könnte doch annehmen, wer 10Monate kotzt, oder mindenstens 3 Monate Bettruhe wegen vorzeitiger Wehen einhalten muß, hat am Ende wenigstens eine schöne schnelle Geburt verdient? Und umgekehrt! Nur, daß mich das "umgekehrt" treffen könnte.
au weia
Ich bin für alles Bereit, außer einem Kaiserlichen Schnitt. Niemals nicht möchte ich das Kind einfach so herausgerissen bekommen!

also abwarten

25.01.07
Gestern haben wir 2 Std. bei der Hebamme im Geburtshaus zugebracht.
"Ich verliere Fruchtwasser" sagte ich und die Hebamme: "Wer sagt das?"
Zack, schon lag ich auf dem Rücken, und sie testete mit Handschuh und Ph-Papier den vaginalen Ph-Wert. Es hätte Blau sein müssen - und das war es nicht. Puh - Glück gehabt? Wahrscheinlich ist es Flüssigkeit aus den Schichten der Fruchtblase, da es ja auch nur schluckweise läuft.
Danach gab es ein ne Akupunktur, wobei die Nadeln in den kleinen Zehen durch und durch gingen.
Nach einer viertel Stunde kam die Hebamme dann mit einer Beifußzigarre, die sie ordentlich zum glühen brachte und hielt diese an die Nadeln an den Zehen, auf das die Wärme der Geburt ein wenig einheizen würde. Selbige Zigarre hielt sie mir über einen bestimmten Punkt, im Bereich der Schambehaarung und forderte mich auf, Bescheid zu sagen, wenns heiß wird. "Bescheid!!!!!!!" Ein paar Haare könnten drunter leiden und vielleicht auch eine kleine Brandblase .... das hatte sie vor der Moxibustion noch mit einem Lächeln im Gesicht behauptet.
Fein.
Die Bauchmassage mit dem Öl fand ich dann noch viel schöner. Eine Viertelstunde lang mit einer Mischung aus Eisenkraut, Nelke, Zimt, Ingwer, Wildrosen- und Weizenkeimöl macht die Haut nicht nur superweich, sondern heizt ebenfalls ein. Und immer schön in Uhrzeigerrichtung kreisen. Und zu Hause weitermachen. Für Zuhause gabs aber noch weitere Anweisungen: Brustwarzenstimulation (verdammt, warum habe ich jetzt keinen Kerl an meiner Seite?), Fußbad mit Eisenkrautsalz, Ingwertee trinken und Nelkenöl-Tampon alle 6 Std. für 2 Std. tragen ... so ist man beschäftigt als Schwangere in Wartezeit.
Immerhin habe ich jetzt schon ordentliche Übungswehen, die so ca. eine halbe Minute andauern und die ich wirklich als Welle bezeichnen möchte.
Es kommt ein leichtes Ziehen im Rücken, strahlt in die Körpermitte aus und wird dabei intensiver und klingt dann leise wieder aus. Aber wehtun tut das nicht! Aber es macht so wahnsinnig gespannt, auf das was noch kommen mag. Das Warten auf den Schmerz.
Die Hebamme sagte, dass die Geburt nicht möglichst schnell, sondern möglichst Schön werden soll! So hat das Kind auch einen besseren Start ins Leben. Es soll sich schließlich auch stückweise in seine neue Welt vortasten.
Nun denn, heute wird die Frauenärztin mit einer Dopplersonographie den Durchfluß der versorgenden Gefäße messen, ob es meinem Baby gut geht.
Dass meine Mutter da ist, tut gut, denn sie wetzt überall mit mir hin und motiviert mich zur Bewegung. Nur das Stehenbleiben und Ständer und Regale durchwühlen ( verdammter Winterschlußverkauf!) gefällt mir nicht, wahrscheinlich auch deswegen, weil ICH mir nichts kaufen kann !
Die Telefonanrufe nerven mich ebenso und ich bin froh, wenn Mama sie von mir fernhält.
Sie macht das schon ganz gut: "ach.. die Bieni - die schläft"
" ja um diese Zeit schon"
"nein, es ist noch kein Baby da"
"vorbeikommen?"
"Oh nein.... ich glaube sie braucht die ersten Tage ihre Ruhe"
Wenn ich noch schlauer gewesen wäre, hätte ich Mama das Smsen beigebracht, dann könnte sie diesen Akt auch noch übernehmen. so 8-10 SMS sind es pro Tag, wo immer das Selbe drin steht. Immernochnichtda? Mach mal dieses und mach mal jenes! Und jedes Mal die gleiche Antwort von mir: ich sag Bescheid, wenn´s da ist!
Was soll ich denn noch anderes sagen? Im Halbtagestakt Rundmails schicken, mit den Worten: Es tut sich nichts ! ?
Ich meine es ist ja schön, daß soviele Leute Anteil nehmen an meiner beginnenden Mutterschaft und es hat ja auch seinen Reiz, wenn man spannendes Dorfgespräch ist ... aber es nervt!

Ich bin ja so gespannt!
Vielleicht liegt es ja an mir, dass mein Baby noch so lange im Bauch ausharrt? Sollte ich wirklich mental Abschied nehmen, von meinem Bauch? Er war doch sooooo schön. Ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt die gesamte Schwangerschaft. Gut die Gewichtszunahme von 77 auf 94 kg ist nicht ohne, aber ich kann mich immer noch gut und gern im Spiegel betrachten.
Also adieu, Du schöner Bauch !


Am 25.1. nahm ich den Termin zur DopplerSonographie bei der Frauenärztin war. Die Hebamme hatte drum gebeten, prüfen zu lassen, ob die Plazentagefäße noch in Ordnung wären und ob mein Baby noch ausreichend versorgt wird. Die Ärztin freute sich, daß sie mich nun doch noch mal sah, denn ich hatte ja die letzten 2 Monate meine Vorsorgeuntersuchungen im Geburtshaus machen lassen. Sie hatte sich Sorgen gemacht, ob es Unstimmigkeiten gegeben hätte, aber das war ja nicht der Fall.
Die Untersuchung ergab eine voll funktionsfähige Plazenta und ein Oligohydramnion, was soviel heißt, wie wenig Fruchtwasser.
Sie riet mir entweder in die Klinik zu gehen zum Einleiten oder zumindest im Geburtshaus weitere einleitende Schritte zu machen und das Kind nicht weiter zu übertragen. Schließlich hätte der Mutterkuchen auch nur eine Wertzeit von 42 Wochen.
Die Mindesthaltbarkeitszeit ist also überschritten.
Ich komme mir vor wie ein Joghurt. Mit Stempel.
Reduziert, weil Mindesthaltbarkeit abgelaufen.
Aber seien wir mal ehrlich, wie oft haben wir schon Joghurt gegessen, der weit über Datum war und trotzdem noch essbar. "Mindest" heißt ja bis dahin MUSS, und darüberhinaus KANN !
Ich rufe die Hebamme nach der Untersuchung an, berichte vom Ergebnis und sie gibt mir wieder die Sicherheit zurück, dass ich mir keine Sorgen machen muß. Oligohydramnion ist klar, bei dieser Schwangerschaftswoche. Am Freitag um 9 Uhr machen wir nochmal CTG und danach gibt es den Rizinuscocktail unter Beobachtung. Ich frage, ob ich dann die gepackten Taschen schon mitbringen soll, aber die Hebamme verneint, ich dürfe dann nochmal nach Hause. In der Nacht zum Freitag habe ich ab 2 Uhr nachts leichte Wehen und ich freue mich darüber wie ein Honigkuchenpferd. Es geht los !

26.01.07
Um 9 Uhr ist von meinen Wehen auf dem CTG nichts mehr zu sehen. Meine Stimmung sinkt wieder. Toll, das ist ja wie beim Zahnarzt. Kaum sitzt man auf dem Zahnarztstuhl sind die Zahnschmerzen weg.
Die Hebamme baut das CTG wieder ab und kaum stehe ich wieder, härtet sich mein Bauch und ich spüre eine Wehe. Wir lachen, und sie fühlt den Bauch und sagt: ich glaubs Dir ja !
Also letzte Chance: Bis um 15 Uhr soll sich von alleine was tun, wenn nicht kommt sie zu uns nach Haus und mixt den Cocktail.

Um 15 Uhr sitzen meine Mutter, eine Freundin und ich gespannt im Wohnzimmer und sehen der Hebamme beim Cocktail mixen zu. Sieht gar nicht so übel aus.
Aprikosenmuß, Erdnussmuß, Rizinusöl, Eisenkraut schön durchgerührt und mit einem Piccolo Sekt aufgefüllt. Ich koste vorsichtig und finde es echt schmackhaft. Gönnerhaft wie ich bin, lass ich Mama und Freundin auch kosten. Meine Freundin riecht nur dran und schüttelt sich. Kein Wunder, sie hat das Zeugs 6mal getrunken, um die Geburt von ihrem Sohn einzuleiten und will das Zeugs nie wieder zu sich nehmen.
Meiner Mama schmeckt eigentlich alles - so auch der Cocktail. Ich bringe die zwei großen Gläser zügig runter und merke, wie sättigend das Zeug ist. Während alle Latte Macchiato trinken und Kekse naschen, bin ich randvoll ! Nach einer halben Stunde dann wieder ein CTG. Das Ergebnis wie immer: Kind gehts gut und keine einzige Wehe. Wir beschließen, daß ich mich noch mal ein Stündchen hinlege und dann noch mal en bißchen spazieren zu gehen und auf jeden Fall die Hebamme zu informieren, was sich tut.

Ich schlafe seelenruhig bis 17 Uhr und werde wach mit Wehen. Juhu !
Spazierengehen in der Kälte? Nee nee - ich bleib im Warmen, wenn ich schon mal Wehen habe. Habe Angst dass sie in der Kälte wieder verschwinden. Mit dem MP3 Player auf den Ohren watschel ich ein wenig auf dem Trampolin rum und hoffe, dass sich durch die Bewegung das Köpfchen schon gut voranschiebt und der Muttermund sich öffnet. Mama stört mich während ich im Dunklen da rumhüpfe und ich raunze sie ziemlich an, sie soll mich mal in Ruhe lassen. Ich will allein sein. Und dann kommt ausgerechnet das Lied" Du bist das Beste, was mir je passiert ist" und ich heule los. Liege auf dem Bett, veratme die Wehe und weine.

"Scheiße, das Zeug wirkt wirklich!" Meine Mutter ruft die Hebamme an und berichtet was ich gerade geäußert habe. Sie freut sich, dass was los geht. ich taste selbst den Muttermund und fühle schon 2cm.
Gegen 19 Uhr sitze ich wieder aufm Klo und taste und fühle das Köpfchen. Erschrocken ziehe ich meine Erkundung zurück und habe blutigen
Schleim an den Fingern. Hilfe!
Wieder anrufen und wir verabreden uns für 20.30 Uhr im Geburtshaus.

Mama kurvt meinen Firmengolf durch Erfurts Strassen. Ohne Führerschein. Hat sie in Berlin vergessen. Eine dicke Wehe habe ich auf der Fahrt und bin dankbar für den Haltegriff. Ich muß das Fenster öffnen. Ich brauch Sauerstoff. Die Luft riecht nicht nur nach Schnee, es liegt schon eine hauchdünne Schneedecke.
Mama parkt ein, so wie ich es befehle und beim Aussteigen und Gepäck ausladen überkommt mich wieder eine Wehe und ich hocke mich hinters Auto und halte mich am geöffnetem Kofferraum fest.
Kurze Zeit später befinde ich mich schon im Geburtszimmer des Geburtshauses und während Mama mein Bett bezieht teste ich die Festigkeit der Sprossenwand. Die Hebamme kocht Kaffee und ist die Ruhe in Person. Ich bemerke sie eigentlich gar nicht, doch sie ist irgendwie immer anwesend und beobachtet mich aus den Augenwinkeln heraus, wie ich mit den Wehen umgehe. Sie läßt mich einfach machen. Sie plant zwar noch ein CTG ein und ein bißchen Akupunktur, aber ich behaupte steif und fest, den Druck zum Stuhlgang zu haben. Ich gehe auf Klo. Nichts. Es folgt eine Wehe nach der anderen und Katja bietet an, jetzt doch mal zu gucken wie weit der Muttermund auf sei. Ich setze mich auf den Geburtshocker und sehe in ihr Gesicht. Sie tastet und fühlt und schaut dabei in die Luft. Ja- der Muttermund ist bis auf den Saum vollständig. Na das ging ja schnell.
ich will gar nicht mehr runter vom Hocker und bleibe sitzen. Mama soll sich hinter mich aufs Bett setzen. Sie stützt mich von hinten und irgendwann bin ich über alles so dankbar, was sie hinter mir tut. Sie streichelt mich, schaukelt mich sanft wie ein Baby und gibt mir ihre Hände, Bei jeder Wehe verankern sich unsere Finger und ich drücke ganz schön feste zu. In den Wehenpausen erzählt sie. Im Nachhinein weiß ich weder was, noch von wem sie geredet hab. Ich erinnere mich nur, daß ich in einer schweigsamen Pause sie bat, mir etwas zu erzählen.
Dann kommen die Presswehen und irgendwann fluche ich: "Verdammt jetzt komm endlich ! Komm ! Komm ! Komm !"
Meine Mutter schimpft hinter mir „Du sollst doch nicht fluchen!“ …. Ich denke nur „ist mir scheißegal!“

21.35 Uhr schiebe ich mit in die Wehe und die Hebamme gibt mir einen Dammschutz mit Kaffeekompressen und Dammmassageöl … ich finde es doof, dass mir da unten jemand rumfummelt
Presswehen kommen alle 2min, Herztöne sind ok
Ich rufe „es brennt, es brennt, es brennt …“ und stöhne
22.12 Uhr schlüpft mein Mädchen, die Hebamme fängt es auf und reicht sie mir hoch an die Brust
Wir stauen eine Ewigkeit und ich bin so unendlich glücklich.

Laut Bericht der Hebamme, (kursiv Schrift) setzt eine stärkere Nachblutung ein, während ich noch immer auf dem Geburtsschemel sitze. Bekomme 2 Esslöffel Hametum und eine Eisblase
22.20Uhr Plazenta gelöst

22.35Uhr Plazenta folgt (dazu musste ich mein Baby an meine Mutter reichen und vom Schemel aufstehen, was mir sehr schwer fiel, da meine Beine total steif waren. Dann die Aufforderung zum Beckenkreisen … jetzt setzt mein Verstand wieder ein … da sitzen zwei Hebammen vor mir auf dem Boden, meine Mutter hinter mir und ich soll einen Bauchtanz machen? Dann schlingert mir noch die heraushängende Nabelschnur um die Beine und ich fühle mich unwohl unter dieser „Beobachtung“

Die Hebammen begutachten dann die vollständige Plazenta und schätzen einen Blutverlust von ca. 900ml. Ich soll mich ins Bett legen, Baby an die Brust und ausruhen.
Bekomme Kreislaufprobleme, Uterus ist fest N+1.

23.00Uhr erneute Blutung und ich bekomme Oxytocin gespritzt (i.m.)

23.15Uhr Uterus schlaff N+3, nach Anreiben einer Nachwehe Uterus ausgedrückt, danach fest und N+1, anschließend Katheterurin 250ml

23.30Uhr Damminspektion: Labienriß und –schürfung links , Dammriss 2.Grades
Ich werde genäht und will wieder nach Hause, aber ich komme nicht hoch. Mein Kreislauf kommt auch nach Essen und Trinken nicht wieder in Gang und so dürfen wir die restliche Nacht im Geburtshaus-Bett schlafen.

5.00Uhr machen wir uns bereit für den Nachhauseweg, da die nächste Gebärende gleich eintreffen wird.

6.30Uhr Ankunft in meiner Dachgeschosswohnung.
Ich konnte wegen anhaltender Kreislaufschwäche nicht aufrecht laufen, also habe ich mich auf die Treppenstufen gesetzt und bin rückwärts auf dem Popo Stufe für Stufe nach oben gelangt. Hat lange gedauert, aber die Hebamme wusste, dass sie mich nicht mit 10 Pferden in ein KH gekriegt hätte


In diesem Bericht habe ich Tagebuchnotizen und Fakten zusammen vermischt.

Heute sehe ich, dass die Einleitung mit Rizinus mir zwar eine schnelle, aber sehr heftige Geburt beschert hat und vielleicht daher der Blutverlust und die Kreislaufprobleme?
Und weil ich die Eroberung des Nachhausewegs inkl. Der vielen Treppenstufen als extrem kräfteraubend empfand, wusste ich:
das nächste Mal zu Hause! … das nächste Mal ohne Beobachter!…

und Hände weg von Rizinus!!!!
Mein Mädchen war noch nicht fertig! Die Hebammen bestätigten, dass die Kleine noch gut und gerne eine Woche hätte drin bleiben können ... (die äußeren Schamlippen waren noch nicht geschlossen)
Zuletzt geändert von Jorinde am Sa 5. Mai 2012, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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parapluies
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Re: Schnelle Geburt nach Rhizinus bei ET+13

Beitragvon parapluies » Fr 4. Mai 2012, 14:22

:danke:
Bild3/10 KS :princess: 11/13 HG :love: 5/17 KH

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Re: Schnelle Geburt nach Rhizinus bei ET+13

Beitragvon weiße wölfin » Fr 4. Mai 2012, 16:26

deine berichterstattung ist, wie immer, einfach köstlich, ich hab tränen gelacht... vielen dank dafür!
LG Viola 09/75
Angelo 09/95 KH,
Danilo 12/01 KH amb.,
Delano 05/03 HG,

Aaliyah 09/11 HG
Jovina 11/15 HG

Hütet euch davor, eure Kinder zu Anpassungsakrobaten einer Welt zu machen, die ihr zutiefst ablehnt. Erziehung muß Weltverbesserung zum Ziel haben!
© peter e. schumacher (*1941)

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Re: Schnelle Geburt nach Rhizinus bei ET+13

Beitragvon anniba » Sa 5. Mai 2012, 13:01

Wie schön du das beschrieben hast! :herzen:
Die Mindesthaltbarkeitszeit ist also überschritten.
Ich komme mir vor wie ein Joghurt. Mit Stempel.
Reduziert, weil Mindesthaltbarkeit abgelaufen.
Aber seien wir mal ehrlich, wie oft haben wir schon Joghurt gegessen, der weit über Datum war und trotzdem noch essbar. "Mindest" heißt ja bis dahin MUSS, und darüberhinaus KANN !
So treffend!
Das sollte man auf ein großes Plakat drucken und in Krankenhäusern aufhängen, in Wartezimmern von Ärzten, in Mami-Foren, im Park beben dem Spielplatz,...

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Re: Schnelle Geburt nach Rhizinus bei ET+13

Beitragvon Jorinde » Sa 5. Mai 2012, 19:36

Übrigens: Die Freundin, die den Rhizinuscocktail 6 mal getrunken hat, konnte damit nichts erreichen!

Sie war einfach nur ungeduldig und wollte ihr Kindchen schnell haben (im Sinne von "besitzen") und irgendwann hat sie dann einen Kaiserschnitt kassiert. Danach sollte möglichst bald ein Geschwisterchen kommen und sie verlor alle ihre Kinder. Dann wurde die KS-Narbe nochmal eröffnet und die Gebärmutter "ordentlich" zusammengenäht ... es folgten wieder Fehlgeburten. Bei einer Fehlgeburt kurz vor Ihrer Hochzeit habe ich mir erlaubt, ihr zu sagen, wie weh es tut, dies mitzuerleben. Mir tat auch ihr Mann leid, der sofort wieder ran musste, wenn der Eisprung nahte. Es war für mich einfach zu viel "Habenwollen" und "JetztSofort" und dann diese Ungeduld, das Baby nicht mal in Ruhe auszubrüten..... Wir haben uns gegenseitig die Freundschaft gekündigt. :heul:
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