Ich glaube die Hebamme hätte gern selbst über eine Verlegung "entschieden" - deshalb auch das Kommentar, es sei keine verlegte Hausgeburt, weil DU ja von dir aus fahren wolltest, und nicht sie sozusagen "aufgegeben hatte".
Einerseits verständlich; ich für meinen Teil erwarte auch genau das von einer Hebamme (über eine Verlegung entscheiden), wenn sie findet dass die Geburt zuhause kein gutes Ende finden würde. Sei es weil Kind schlecht liegt, oder zu viel Blutung, oder Mutter oder Kind schlapp, was weiß ich.
Andererseits, ist es doch noch viel legitimer, wenn die Frau von sich aus eine Verlegung wünscht. Denn übermäßige Schmerzen oder auch extralange Geburtsdauer sind ein sehr nachvollziehbarer Grund, zum einen als Signal (stimmt etwas nicht?) zum anderen weil man da ja leicht medizinisch helfen kann. Und wenn es eine PDA ist - warum nicht.
Ich hab so diese Einstellung: Hausgeburt ja, wenn es leicht geht.
Ich persönlich würde nicht um jeden Preis zuhause ausharren, und zB die Geschichte von Sarahs Schwester, die weiß ich wie lang nach Blasensprung stundenlange Presswehen hatte

öhm, nee, da würde ich durchaus wollen dass einer guckt weshalb es nicht voran geht, und sicherlich auch zumindest Schmerzmittel in Anspruch nehmen.
Ob es "früher" besser war, weiß ich nicht, vielleicht hat sich früher keiner getraut sowas zu schreiben, weil es eher als irgendeine Art "Versagen" gedeutet wurde. Meine auch dass die Causa ARL da ein bisschen dazu beigetragen hat, dass "Durchhalten um jeden Preis" auch nicht mehr so glorifiziert wird.
An dich Lillifee nochmal Glückwunsch zum Kindchen, und ich bin auch schon auf das zwillingsgleiche Bild deiner beiden Kleinsten in ein paar Monaten gespannt! Genieß es!