wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

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Caleiopee
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wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Caleiopee » Sa 25. Jul 2015, 20:37

Nun will ich endlich mal meinen Geburtsbericht einstellen und euch alle an meiner wunderbaren zweiten Geburt (erste Hausgeburt) teilhaben lassen.

Kurzes Vorwort: Die Geburt liegt schon eine Weile zurück (Jan. 2013). Ich hatte meinen ersten Sohn im Geburtshaus bekommen. Damals hatte ich gefühlt Ewigkeiten Presswehen (er steckte wohl fest) und hatte mich dem Schmerz komplett ausgeliefert gefühlt. Das Gefühl war sehr schlimm und ich erinnere es noch sehr sehr gut. In der zweiten Schangerschaft hatte ich dann das Bedürfnis mich besser darauf einzustimmen und meine Gefühle zu ergründen. Ich habe dann nochmals einen Geburstvorbereitungskurs gemacht und zudem geübt innerlich loszulassen. Die Kontrolle mal abgeben, auf den Körper vertrauen und sich ganz einzulassen.

Nun zum eigentlichen Bericht:

Ich hatte ab ET-6 bereits immer wieder leichte Wehen. Meistens Abends, kurz bevor ich ins Bett gehen wollte. Am Samstag Abend bin ich also mit leiser Vorfreude ins Bett gegangen und dachte ich warte mal kurz ab. Sollten die Wehen stärker werden, mit der klaren Botschaft: Geburtsbeginn, dann würde ich schon wieder aufwachen. Über diesen Gedanken bin ich eingeschlafen. So ging es dann auch am Sonntag und am Montag Abend weiter. Teilweise habe ich mir die Mühe gemacht auf die Uhr zu schauen und mal zu sehen, wie die Abstände so sind, doch jedesmal bin ich wieder eingeschlafen. Ich war richtig stolz auf mich! Denn in der ersten Schwangerschaft war ich vor der Geburt so aufgeregt und hibbelig und hätte bestimmt nicht schlafen können. Gewiss hätte ich mindestens meinen Mann und die Hebamme verrückt gemacht. Nun ja, ich war also ganz stolz auf meine langsame und entspannte Vorbereitung auf die Geburt. Zudem war ich mir insgeheim sicher, dass ich wieder über Termin gehen würde (der große Bub kam bei ET+6 und da habe ich soooooo laaaaaaaaange gewartet!).
Am Dienstag habe ich mich noch mit einigen Freundinnen im Café getroffen und sie meinten zu mir, dass der Bauch ja schon ganz schön runter gerutscht sei. Da hab ich es selbst erst gemerkt. Ich dachte wirklich so, huch, wann ist das denn passiert. Später war ich mit meinem Mann und dem Großen noch einkaufen. dabei tarfen wir eine Bekannte, die mich nur anlachte und meinte "da fällt ja gleich schon einer raus!"
Meinem Mann fiel es dann auch beim üblichen Bauchtätschler auf, dass der Bauch nicht mehr dort saß, wo er ihn sonst immer vorgefunden hatte. Als ich mich zum Abendbrot an den Tisch setzten wollte hab ich es dann auch so richtig gemerkt. Der Bauch lag einfach auf meinen Oberschenkeln, das war zuvor definitiv nicht so. Irgendwie echt lustig. Ich dachte mir, na die Wehen in den letzten Nächten waren wohl schon ganz wirksam. :bgrin:
Mein gefühl sagte mir, dass es nicht mehr lange dauern wird. Mein Verstand hielt noch dagegen: "Quatsch, der wird auch weit über den Termin gehen." Darin bestärkt, hatte ich mir auch einen Friseurtermin am ET-1 geben lassen und mein Mann wollte seine Bachelorarbeit bei ET+1 verteidigen :irre3:
Nun gut, am Dienstag Abend war ich dann irgendwie recht früh müde und bin, wie in den letzten Tagen üblich, mit leichten Wehen (schon um neun!) ins Bett gegangen. Wie üblich bin ich also auch mit den Wehen eingeschlafen.
Mitten in der Nacht wachte ich plötzlich von einer richtig heftigen Wehe auf. Ich war ganz verwundert und dachte mir ich hätte es geträumt. Ein Blick auf die Uhr: 03.14 Uhr. Ich lege mich also wieder hin und will grade einschlafen, da kommt die nächste krasse Wehe. Hmm, vielleicht wäre ja ein Toilettengang grade sowieso angebracht... Beine aus dem Bett geschwungen und was kommt mir direkt entgegen? Fruchtwasser. Das fand ich dann schon wirklich interessant :yeah: Auf dem Klo angekommen, direkt die nächste Wehe. Ich bin wieder verwundert und denke, die können doch jetzt noch nicht so fix hinter einander kommen. Also behalte ich die Uhr im Auge und lasse mir ein Bad ein. Kurz zurück ins Schlafzimmer im mein Öl zu holen, dabei wird mein Mann wach und fragt mich ob es losgeht. Ich antworte: Nur ein paar Wehen, schlaf lieber weiter, ich nehme ein Bad. Beim ums Bett gehen erwähne ich noch beiläufig: Die Fruchtblase ist auch schon geplatzt. Dasraufhin will er dann doch lieber aufstehen und mir wird bei der nächsten Wehe klar, dass es eine ganz gute Sache wäre, ihn jetzt dabei zu haben. Ich bitte ihn direkt meine Freundin anzurufen, damit sie kommen und sich um den Großen kümmern kann, falls er wach wird. Ich hatte zwei Freundinnen in Rufbereitschaft, für den Fall der Fälle. Ich lege mich also in die Wanne und bin unbefriedigt, das Wasser bedeckt noch nichtmal meine Bauch. Die Wanne ist einfach zu klein, oder der Bauch zu dick. Ich ärgere mich kurz, das der Pool (im November bestellt) immer noch nicht da ist. Nach zwei drei Wehen in der Wanne, steige ich also wieder aus und bin froh, das unser Bad so klein ist. Auf dem Klo sitzend kann ich meine Wange an die kühlen Fliesen gegenüber legen. Das tut gut. Ich veratme die nächsten Wehen und höre wie der Große vom geschäftigen rumlaufen meines Mannes wachgeworden ist. Er weint und möchte Trost. Ich hätte gern meinen Mann bei mir. Und hoffe meine Freundin M. kommt bald. Zum Glück hat sie sich wohl an meinen Rat erinnert und direkt ein Taxi genommen. Gegen kur nach vier klingelt es und ich laufe Hüfteschwingend zur Tür. Stütze mich auf der Arbeitsfläche in der Küche ab, veratme zwei Wehen und begrüße dann M., die mich anstrahlt uns ganz aufgeregt ist. Ich schicke sie direkt zum Großen uns sage ihr pustend, dass ich gerne meinen Mann wieder zur Verfügung hätte. Sie bekommt den Großen schnell ruhig (ist auch seine geliebte Patentante) und ich bin froh. Ich trinke etwas und gehe wieder auf Klo. Nachdem mir klar war das jeder Tropfen Pipi, der noch im Weg ist, das ganz verzögern kann, wollte ich mich immer schön regelmäßig entleeren. (Weicher Stuhlgang hatte schon in den letzten Tagen die Geburt angekündigt :blush: )
Nun wollte ich ins Wohnzimmer und etwas Entspannung im Arm des werdenden Papa finden. Der war jedoch mehr damit beschäftigt aufzuräumen (wir waren ja noch gar nicht im Geburtsmodus gewesen, der Weihnachtsbaum stand nocht etc.). Ich probierte den neuen Sessel im Vierfüßler aus. Der stankt plötzlich ganz wiederlich und ich wollte eine neue Position. Mein mann find aufgeregt an ein Wehenprotokoll zu schreiben und ich murrte ihn an, er solle sich mal endlich zu mir bewegen, bitteschön gleichzeitig die Hebamme anrufen und aufhören mit dem Quatsch, schließlic sei ich ja schon seit einer Stunde bei 2 Minuten! Ich wurde richtig stinkig. Er versuchte (noch ganz auf erstes Kind eingestellt) mich unter den Wehen zum reden zu bringen, um zu testen ob es schon wirklich zeit sei die Hebamme zu rufen. ich habe ihn drei Wehen lang angefaucht, dass es schon lange kein scherz mehr sei und ich sofort, sooooooffffoooooooorrrtt meine Hebamme hier haben will! Das glaubte er dann und rief sie endlich an. Eine kurze Schilderung der Lage genügte und R. machte sich auf den Weg. Sie war grade mit einer anderen Geburt fertig geworden (im KH um 5.00 Uhr!). Das wusste ich zu dem Zeitpunkt zum Glück nicht. Trotz des Ärgers auf meinen Mann hatte ich die ganze Zeit bisher das Gefühl gehabt, alles läuft seinen Gang. Dem Baby geht es gut, mir geht es soweit gut und ich habe totales Vertrauen in mein Kindchen und mich. Ich Vertraue der Geburt, es wird alles gut gehen. Ich hatte zu jedem Zeitunkt das Gefühl genau zu wissen was zu tun ist.
Nach dem die Hebamme R. verständigt war zog es mich wieder hüftkreisend aufs Klo. Mein Mantra "offen und weit" begleitete mich ständig. Ich habe mir den Muttermund und den geburtskanal vorgestellt und ihn mit meinen Gedanken immer wieder "offen und weit" gedacht.
Als ich auf dem Klo die nächsten Wehen vertamen musste kam R. an. Sie lief nur mit einem lachen auf dem Gesicht an der offenen Bad Tür vorbei und ich veratmete noch ein paar Wehen, froh, dass sie nun da war und es endich "losgehen" durfte. Es zog mich also zurück ins Wohnzimmer wo ich R. mit einem großen Schwall :kotz2: begrüsste. Das war schon bei meiner letzten Geburt das Zeichen für die Übergangsphase gewesen. Ich wechselte also kein Wort mit R. sondern begab mich direkt in den vierfüssler vor das Sofa, die Arme mit meinem Mann verschränkt, der nun endlich dabei war und auch direkt ordentlich gegen halten musst. Es folgte die erste Presswehe und der sofortige Drang stark mitzuschieben. Da wars: Ring off fire! Und das erste und einzige mal unter der geburt, das ich laut schreien musst und kurz dachte: Waaaaaaass! Wie soll das gehen? Meine Hebamme beruhigte mich und bat mich etwas Fahrt raus zu nehmen. Sie bat mich die nächste Wehe zu "ver-uffen". Also folgte die nächste Wehe mit "uff uff uff" und ich merkte wie bei jedem "Uff" der Kopf tiefer in Geburtskanal rutschte. So folgten noch ein-zwei-drei Wehen mit einem sehr angehmen "Uff Uff Uff". Es nahm den ganzen Druck weg und ich spürte jeden Zentimeter wie mein Kind ganz ohne schieben, seinen Weg findet. R. bat mich nun doch meinen Po etwas höher zu heben (ich war mit dem Vierfüssler so tief, das ich fast schon saß). Erst dachte ich, wie soll ich dass denn nun noch schaffen? Wie mich hochhiefen? Mein Mann hallf etwas nach und nun war genug Platz. Noch ein- zwei von den wunderbaren Presswehen ohne pressen und der Kopf war geboren. In der Wehenpause spürte ich wie mein tolles Kindchen sich ganz allein dreht um in die richtige Lage zu kommen. Ein sehr seltsames und bestärkendes Gefühl. Ich war so stolz darauf, das er so eilig, so schön und so elegant auf die Welt kommen wollte. Es bestärkte mich in em Gefühl, das nicht ich ihn aus mir raus auf die Welt bringen muss, sondern dass es der Taktgeber dieser Geschichte bin und ich ihm nur dabei helfe. Es ist seine Geburt und nicht meine. Ich darf ihn nur auf diesem Weg begleiten und helfen. Ein absolut erhabendes und wundervolles Gefühl.
Mit der nächsten Wehe war er dann auch schon geboren: 05.39 Uhr. Ich hob ihn direkt hoch und sagte nur: "Da bist du ja endlich". Er begrüßet mich mit einem lautet Protestschrei. Scheinbar war es ihm am Schluss dann doch etwas zu schnell gegangen. R. Meinte das Frutwasser was nach ihm kam war richtig grünes Erbsenpüree :pfeif:
Ich wollte mich direkt auf das Sofa legen und ihn auf meiner Bruste haben. Allerdings war die Nabelschnur so kurz, dass er nur auf meinem Bauch liegen konnte. Sobald er dort lag gingen wieder heftige Wehen los und es war mir sehr unbequem. Ich fühlte kurz Enttäuschung, hatte ich doch von der letzten Geburt erinnert, dass es danach sofort entspannt werden würde. Ich sagte R. das die neuen Wehen noch sehr heftig seien und das ich eine andere Position und ein zügiges Abnabeln bevorzugen würde. Also kniete ich mich wieder hin und mein Mann durfte unsern großen kleinen Jungen auf die Brust direkt vor mir nehmen. Die Nabelschnur pulsierte zum Glück schnell aus und mein Mann durfte sie durchtrennen. Ich wollte die Schmerzhaften Wehen schnell loswerden und zum Glück kam die Plazenta (ein riesen Teil!) kurze Zeit später mit ein wenig Zug an der Nabelschnur komplett und heile raus. Da ging es mir direkt besser und ich konnte mich endlich mit meinem kleinen Wonnekind aufs Sofa kuscheln.
Nachdem ich mich in ein paar Decken gekuschelt hatte und der kleine die ersten nuckel Versuche unternahm, kehrte Entspannung ein. R. schlief ein bisschen auf dem Flokati und mein Mann und ich staunten.
Ein halbe Stunde später weckte mein Mann den Großen und M., die beider wie die Honigkuchepferde strahlend ins Wohnzimmer kamen. M. meinte nur sehr beindruckt, dass sie mich fast gar nicht gehört hätte und das der Kleine viel lauter war :hearts:
Der Große Bruder war sehr beeindruckt und strahlte über das ganze Gesicht. Er fragte "mein Bruder?" und wollte ihn direkt auf den Arm nehmen, was wir natürlich gerne zuließen. Nach dem ersten kuscheln zu viert, machte mein Mann und M. den Großen für die Kita fertig, damit wir uns ausschlafen könnten und M. nahm ihn dann direkt mit.
R. machte ien Foto von uns dreien und dann frühstückten wir alle zusammen im Bett. Nachdem wir R. dann nach hause geschickt hatten konnte ich ein bisschen schlafen. Nach zwei Stunden wachte ich jedoch wieder auf, immer noch voller Glückshormone. Ich rief erstmal meine Mutter und zwei gute Freundinnen an und erzählte ihnen von der Geburt. Sie waren alle total ungläubig, dass es so schnell ging und ich sie jetzt schon anrufe :grins:

kleiner Bruder (ET-1)
05.39 Uhr
4000 gr
58 cm
36 KU

Epilog: Nach dieser tollen Geburt hatte ich noch drei Tage die schlimmsten Nachwehen (vor allem beim anlegen an die Brust). Zudem kam (wie beim ersten) ein super heftiger Milcheinschuss, mit Atombusen und Fieber. Die Tage danach waren also definitiv schmerzhafter als die Geburt. :blauge:
Großer Bub (03/11) GH im Wasser
Kleiner Bub (01/13) HG
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Ireen86
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Ireen86 » Sa 25. Jul 2015, 21:42

Hey Caleiopee,
Wir kennen uns ja noch aus dem anderen Forum :cap: (Unsere Großen sind ja gleich alt, erinnerst du dich noch?? :)
Jedenfalls herzlichen Glückwunsch zur Hausgeburt und danke für den Bericht!!
Wie schön, dass es dieses Mal so gut geklappt hat und ihr eine schöne Geburt erleben konntet!

Ich wünsche dir noch eine weitere schöne Hausgeburt :rainbow:

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selkie
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon selkie » So 26. Jul 2015, 06:14

Eine schöne :hausgeburt: . Danke für deinen bericht
sternchen 2000 (5.woche), sternchen 2009(5.woche), wunschkind 2009 (abgebrochenen HG), sommerkind 2013 (HG), sternenkind 2015 (HG 13.woche), winterkind 2015 (HG)
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Felicitas
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Felicitas » So 26. Jul 2015, 07:17

Danke für den schönen Bericht :flagge:
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Jeanie
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Jeanie » Mo 27. Jul 2015, 09:17

Herzlichen Glückwunsch - das klingt sehr schön. Gerade das mit dem "Taktgeber" der Geburt - wie schön für unsere Kinder, wenn sie nicht rausgetrieben und gezerrt werden (muss da etwas traurig an meinen Ersten denken).
Wenn man so merkt, wie das alles ganz von alleine nacheinander geht. Und auch interessant, dass Dir das uff-uff in den Wehen so geholfen hat und trotzdem alles voran ging.

Schöne Kennenlernzeit noch! :wolke:
(und ich fand die Nachwehen auch viel gemeiner als die Geburt selber ... hast Du was genommen?)
  1. Feuerwehrhauptmann 2011 im KH

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homebirth4ever
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon homebirth4ever » Mo 27. Jul 2015, 14:35

Danke für den tollen Bericht. :knicks: Das mit dem Taktgeber fand ich auch total klasse. Bei meiner letzten Geburt hatte ich leider keinerlei Verbindung oder Bezug mehr zum Baby, weil ich so mit der für mich traumatischen Geburt beschäftigt war, dass dafür kein Platz mehr blieb (trotz alles in allem gutgegangener Hausgeburt). Ich hoffe und arbeite daran, das nächste Mal etwas anderes erleben zu können.
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♡ überraschende Alleingeburt 2016
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Toeffi143
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Toeffi143 » Mo 27. Jul 2015, 16:02

Ein sehr schöner Bericht, vielen Dank! :rainbow:

Du schreibst am Anfang, du hast während der Schwangerschaft geübt los zu lassen, die Kontrolle abzugeben - wie genau hast du das gemacht?
Liebe Grüße
Toeffi mit dem Frechdachs (08/2013) und dem kleinen Kämpfer (02/2016)

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Caleiopee
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Caleiopee » Mo 27. Jul 2015, 19:11

Danke fürs lesen und kommentieren ihr Lieben! :hallo:

Ireen: Ich freu mich auch, dich hier wieder zu treffen! :)

Jeanie: Zu den Nachwehen, ich war davon total überumpelt und wusste nicht, das sowas auf mich zukommen könnte. :bissig: Lieder bin ich nicht der Typ der viel leidet und meine Hebamme hat mir dadurch nicht so richtig abgenommen, dass es so schlimm war. Daher habe ich auch nichts genommen. Hätte nur etwas genommen, was sie mir empfohlen hätte. Bei meiner letzten Schwangerschaft, war es aber das erste, was ich ihr gesagt habe: "Wenn wir das wieder zusammen machen, dann will ich auf jedenfall etwas gegen die Nachwehen!" :haue: Und sie hat es schonmal notiert :)

Toeffi: Das loslassen habe ich mehr oder weniger zwangsweise üben müssen. In der Schwangerschaft ging es mir leider körperlich sehr schlecht. Zudem war mein Großer Sohn mitten in der schönsten Trotzphase und meine Nerven dadurch auch stark strapaziert. Ich habe nach dem ersten Nervenzusammenbruch gemerkt, da stimmt grade was ganz und gar nicht. Ich habe dann versucht meinen Perfektionismus genauer zu durchleuchten und mich bei allen Dingen gefragt: Muss ich das jetzt machen, oder kann ich das auch abgeben. Oder kann das vielleicht auch jemand besser als ich? Ich habe meinen Mann und später auch Freundinnen mit einbezogen und um Hilfe gebeten und so schon loslassen geübt.
Zudem habe ich mir versucht mehr Zeit für meinen Körper (und all seine Wehwechen) und das baby zu nehmen. Den Geburtsvorbereitungskurs habe ich dann nur für mich und das Kindchen als gemeinsame Zeit gemacht.
Leider hat das alles zwar für eine gute Geburt gereicht, mich jedoch später dann wieder eingeholt. Ich habe eine schwere Wochenbettdepression bekommen und wurde nochmal mehr gezwungen (von der Krankheit), loslassen zu üben und mehr auf mich zu achten. Mittlerweile habe ich dadurch ganz neue Facetten an mir kennengelernt und bin in meinem Muttersein viel gelassener und ausgeglichener :schweb:
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Baby Bub (07/16) KH

Toeffi143
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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon Toeffi143 » Mo 27. Jul 2015, 20:40

Vielen Dank für deine ehrliche Antwort! Könnte auch mein Thema sein.
Liebe Grüße
Toeffi mit dem Frechdachs (08/2013) und dem kleinen Kämpfer (02/2016)

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Re: wunderschöne (rasante) Hausgeburt beim zweiten Kind

Beitragvon meinetraumgeburt » Di 11. Aug 2015, 18:21

Ein schöner Bericht, danke fürs Teilen :flagge:
Der Große (*31. August 2010)
Der Kleine (*28. März 2013)


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