Geburt unseres Sommerkindes

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Kira-Luna
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Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon Kira-Luna » Di 17. Nov 2015, 10:03

Nun möchte ich die Geburt mal für mich aufschreiben, leider musste die Geburt Zuhause abgebrochen werden.

29.6

Wir hatten vormittags bei ET+7 Vorsorge bei der zweiten Hebamme in der Hebammenpraxis. Unsere Tochter geht es super, Kopf nicht im Becken und hat genug Fruchtwasser und wird um die 3500g getastet.
Für Et+9 ist ein US bei meinem Gyn vereinbart und auf die Frage ob sie am Wochenende die Rufbereitschaft hat(meine Hebi hat da wohl eigentlich frei gehabt) sagte sie, das die Betreuung nur bis Donnerstag geht.... Betreuen wohl nicht länger als ET+10 generell.... Laut Vertrag ist aber ET+14 vereinbart sagte ich ihr und bekam nur zurück, das ich das mit meiner Hebi nochmal klären sollte.
Das haut mich völlig von den Socken, bin wütend, traurig und wirft mich total aus meiner Mitte.

30.6

Mein Mann und ich haben uns einen Plan zurechtgelegt. Wir warten den US ab, lassen uns Zeit bis zum Wochenende und werden im KH genau unsere Wünsche mitteilen ... Eben unseren Geburtsplan. Wir sind uns einig das wir die Hebamme nicht mehr nach dem US aufsuchen werden, denn das Vertrauen ist weg.
Mein Schwiegervater kam zu uns und hat mit meinem Mann die Sichtschutzzäune aufgestellt in der prallen Hitze.
Eine gute Freundin kam mit ihrer Tochter zum Frühstücken vorbei, sind dann auch noch eine schöne Runde spazieren gewesen.
Mittags habe ich unseren Sohn aus dem Kiga geholt und schlafen gelegt. Den Nachmittag über habe ich die Zäune fertig gestrichen und mir erst spät eine kleine Ruhepause gegönnt. Somit war ich den ganzen Tag abgelenkt und musste nicht über den nahen US Termin nachdenken.

Geburt

Tja , es ging mit der üblichen abendlichen Routine los. Junior bettfertig machen usw. Mein Mann hat denn das Anziehen von Junior übernommen und ich habe mich auch umgezogen da ich vom Tag doch sehr erschöpft war. Mir war irgendwie so als müsste ich nochmal meinen MUMU tasten( der war bis zum Schluss ganz weit hinten, höchstens 1cm offen... Eigentlich kaum tastbar) und da hatte ich plötzlich Wasser an den Händen.
Huch, man gut ich war im Bad, und so stellte ich mich flugs in die Dusche und schon lief das Fruchtwasser in Bächen mir die Beine runter. Es war klar, mit Käseflocken. Ich rief meinem Mann zu, das er Junior anziehen kann, denn er muss diese Nacht bei Oma und Opa schlafen(Koffer war schon lange gepackt)
Diese Nachricht hat ihn total nervös und aufgeregt gemacht. Man das war süß mit anzusehen :hearts:
Ich habe dann um 20 Uhr die Geburtskerze angezündet. Die Großeltern kamen und holten Junior ab und nun bereiteten wir uns langsam auf die Geburt vor. Ich habe mich aufs Sofa gelegt, da der Kopf nicht im Becken war und das Fruchtwasser wirklich in Mengen rausschwappte. Ich rief die Hebamme an und sagte das wir das nicht mehr klären bräuchten da die Blase nun gesprungen war. Sie würde dann einmal vorbeikommen.
Eine halbe Stunde später begannen langsam die Wehen und mein Mann war dann auch langsam fertig mit dem Vorbereiten. Er war so hibbelig und aufgekratzt...
Die Hebamme war dann gegen 21 Uhr da. Baby geht es gut.... Kopf aber nicht im Becken und somit durfte ich für sie nicht aufstehen... Nur im tiefen Vierfüßler..... Und verabschiedete sich und würde, falls wir nicht vorher anrufen würden so gegen 1 Uhr wieder kommen. Meinte noch das wir bis acht Uhr morgens Zeit haben mit der Geburt und danach muss man sehen ob es ins KH geht. Das war aufbauend....
Die Wehen wurden langsam stärker und ich hielt es im Liegen nicht mehr aus und so begab ich mich im tiefen Vierfüssler. Ich hatte meinen Rhythmus gefunden. Mein Man half mir beim Wasserlassen in dem er die Schpssel zum Klo brachte... Denn ich sollte ja nicht aufstehen. Das war mir unangenehm, er machte es aber in einer Selbstverständlichkeit und ohne weitere Worte. Da bin ich ihm sehr dankbar dafür. Er war auch sehr müde vom Tag und versuchte noch etwas zu schlafen.
Wir waren beide so kaputt und müde... War ja klar das die Geburt ausgerechnet dann losgeht wenn man wenig Kraft dafür hat.
Die Hebamme kam um zwei wieder und untersuchte mich. MUMU 2-3cm , CTG war super... Ich hatte mir ja mehr erhofft, da die Wehen schon sehr schmerzhaft waren. Zumindest war der Kopf nun im Becken und ich durfte aufstehen und laufen. Dies tat ich dann auch.
Die Wehen waren stark und regelmäßig.
Die Hebi wollte alle Stunde Ctg haben und es nervte und störte mich. Sie hat nach 2 h den Muttermund kontrolliert(mal wieder nicht schnell genug, somit musste ich die Wehen im liegen veratmen) und da war er bei 4-5 cm. Also genauso so schleppende Eröffnung wie bei meinem Sohn. Der Kopf trat nicht richtig ins Becken rein und so erhöhte sich auch kein Druck auf dem Mumu. Ich war langsam müde und mit meinen Kräften am Ende und dann erst half mir die Hebi mit Kreuzbeimassage und Stellungswechseln und und... Ich war verzweifelt warum es nicht vorangeht. Die Wehen wurden heftiger und für michimmer schwerer auhaltbarer... Ich war irgendwie gefühlt im Nachhinein nicht in meiner Mitte.
Gegen sechs Uhr kam die zweite(blöde) Hebamme da sie sich meine Situation auch mal mit anschauen sollte... Da es ja nicht weiterging.
Diese Hebamme hat mich nun völlig rausgenommen ... Sie war einfach nur nervig. Ich könnte mich aber nicht mehr äußern.... Ich probierte dann den Gebärhocker aus... Sie saß direkt vor mir und starrte mich an.... Der Schmerz an der Symphyse der blieb gleich und ich hatte das Gefühl das es einfach nicht weitergeht. Die Beiden Hebis haben versucht mir Mut zu machen... Aber getan haben sich nichts. Mit der Mumu Kontrolle um kurz vor sieben hieß es dann Mumu bei 8cm Kopf falsch eingestellt "hoher Gradstand" tja.... Und Klinik. Ich wüsste was es für mich bedeutete... sectio. Mir kommen noch die Tränen wenn ich an diese Situation denke, an das Gefühl des Versagens, des nicht genug getan zu haben. Diese unendliche Traurigkeit. Ich habe geweint. Ich hatte Angst. Die Wehen waren immer noch heftig und für mich ab diesen Moment nicht mehr auszuhalten. Eilig haben die Hebammen all ihre Sachen eingepackt(wirklich alles) den KTW gerufen, mich im Kreissaal angemeldet und mich halbwegs angezogen. Ich habe meinen Mann losgeschickt die Sachen ins Auto zu bringen, wenn ich im Op(bin fest vom KS ausgegangen) bin, sich um unsere Tochter kümmern soll, sie nicht aus den Augen zu lassen, dass sie nicht gewaschen wird und nicht angezogen wird. Er war schrecklich. Um kurz nach sieben kam dann der KTW und ich musste dorthin laufen... Klar das um diese Uhrzeit die Nachbarn alles mitbekommen. Das eine HG doch nicht klappt.
Die Fahrt im Krankenwagen war höllisch. Die Hebamme ist mitgefahren aber bis auf Händchen Halten kam nichts von ihr. Nichts. Der Sanitäter hat auf meine Bitte hin mir das Kreuzbein massiert, damit ich die Wehen etwas besser aushalten konnte.

Später schreibe ich mehr.... Meine Tochter will gestillt werden.
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Kira-Luna
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Re: Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon Kira-Luna » Di 17. Nov 2015, 21:00

Laut Protokoll bin ich um 7:20 im Kreißsaal angekommen. Während der Fahrt hatte ich kurzzeitig ein merkwürdiges Gefühl... Vielleicht hätte sich dann er Kopf richtig in Position gedreht. Mein Mann wartete schon dort auf mich, und man verfrachtete uns in einen Kreissaal. Ich sah dann die Hebamme die mich betreuen sollte... Und es war dieselbe wie bei meinem Sohn. Es war mir fast egal, denn ich hatte für mich mit der Geburt abgeschlossen und mich innerlich auf den KS eingestellt. Ich hatte weiterhin starke regelmäßige Wehen, war erschöpft und entmutigt. Die KH-Maschinerie setzte sich in Gang, bekam Meptid gespritzt und Globulis.... Das Meptid machte mich duselig, ich konnte mich nicht mehr konzentrieren und mir alles egal. Ich bekam mit, dass mein Mann der KH-Hebamme sagte, das ich keinen Dammschnitt möchte, und das Schichtwechsel bei den Ärtzten war(Mein Glück)
Die KH- Hebamme untersuchte mich und sagte das ich gleich mein Baby gebäre und das sie mir während einer Wehe die geschwollene Muttermundslippe wegmassiert und Dammschutz mit warmen Waschlappen macht. Dann bekam ich plötzlich Presswehen und sie leitete mich zum Powerpressen an. Ich war so perplex, und konnte kaum glauben dass ich doch noch spontan gebäre, dass ich es nicht gleich umsetzten konnte. Währenddessen kam laut meinem Mann der Oberarzt mit der Saugglocke rein, der aber von der Hebamme kopfschüttelnd wieder rausgeschickt wurde.(mein Glück, dass ich das nicht gesehen habe...das wäre zuviel gewesen das wieder miterleben zu müssen)
Somit drohte mir die KH-Hebamme mir mit einem Dammschnitt wenn ich jetzt nicht alles geben würde beim Pressen.
Laut Protokoll hatte ich insgesamt 8min Presswehen. Um 7:59 rauschte meine Tochter durchs Becken auf die Welt. Mein Damm ist natürlich durch die Rückenlage und Powerpressen gerissen.
Total benebelt glücklich und erschöpft nahm ich sie in Empfang und heulte wie ein Schlosshund.
Plazenta kam 20min später vollständig, hatte dann aber vermehrt Blutungen und bekam zwei Cytotec Tableten rektal eingelegt.... Man das waren Nachwehen!
Insgesamt wurde der Blutverlust nur auf 600ml beziffert.
Ich war k.o. Und kreislaufmässig so im Eimer dass ich nicht ambulant bleiben durfte. Ich wäre nicht zu Fuß zum Auto gekommen. Mein ganzer Brustkorb, Schulter-/Nackenbereich war mit Einblutungen übersäht durch das Pressen.
Ich war kaum Imstande auf Toilette zu gehen an dem Tag um die Vorlagen zu wechseln...
Die KH Hebamme meinte zum Abschluss noch zu mir, dass ich zuhause normal entbinden hätte können... Was hilft mir das?!
Meine Hebamme war mit im KS und hat nicht ein Ton gesagt, nichts getan.... Die Globulis, darüber hatten wir im Vorgespräch Gesprochen, das meine Heilpraktikerin mir diese empfiehlt, falls sich der Kopf nicht ins Becken einstellt. Sie sicherte mir damals zu, diese dann dabei zuhaben und mir sie zu geben ggf... Warum hat sie sie mir nicht gegeben zu Hause, als sie merkte das der Kopf einfach nicht tiefer treten wollte?
Alles in Allem war mir diese HG Hebamme mir keine Hilfe.
Maße bei 41+2 1.7.2015
3900g
53cm
36,5cm Kopfumfang
Zuletzt geändert von Kira-Luna am Di 17. Nov 2015, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon Josie2013 » Di 17. Nov 2015, 21:07

Es tut mir von Herzen leid, wie du im Stich gelassen wurdest als du deine Hebamme am dringendsten gebraucht hättest. Du kannst gebären und du hast geboren unter Umständen und Begleitung, die keiner Gebärenden würdig sind.
Ich weiß, das bringt dir nun auch nichts mehr, aber du kannst auf dich trotzdem stolz sein, auch wenn du das vielleicht nicht so empfindest.
Der Pirat 10/09 KH
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Die Prinzessin auf der Erbse 05/16 HG

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Re: Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon Jeanie » Mi 18. Nov 2015, 10:34

Ohje - da ist ja einiges schief gelaufen. Ich dachte auch, dass dieses "liegen, wenn Kopf noch nicht im Becken ist" auch eher ein deutsches Ammenmärchen ist (wie passend), und in anderen Ländern nicht so praktiziert wird (und es deshalb auch nicht mehr Nabelschnurvorfälle gibt).
Die Chemie hat ganz eindeutig nicht (mehr?) gestimmt zwischen Deinen Hebammen und Dir und im KH war es dann eben leider Standard-Vorgehen.
Im 4-Füßler oder auf Knien hättest Du Dir sicher leichter getan als mit Powerpressen (musste ich beim 1. Kind auch). So ein Schmarrn - wenn die Herztöne doch gut sind.
Es ist ein so bescheuertes System. Vielleicht hat die Hebamme dort auch an den ungeduldigen Oberarzt mit der Saugglocke gedacht und wollte Dich "motivieren", Dein Kind noch schnell alleine auf die Welt zu bekommen. Und das hast Du mit Bravour gemacht.
Dass Deine HG-Hebamme mit im Kreissaal war, ist übrigens ungewöhnlich. Sie sind dort ja oft nicht gerne gesehen und erst recht nicht gerne gehört. Vielleicht hat sie auch deshalb nichts gesagt, weil ja jetzt die KH-Hebamme am Zug war.
Unterm Strich hätten die HG-Hebammen sicher vieles besser machen können (und auch die KH-Hebamme) - aber vielleicht gibt es doch die eine oder andere Sache, die dich irgendwann ein bißchen mit dem Ablauf versöhnen kann bzw. verständlich machen kann.
Möchtest Du mit Ihnen irgendwann nochmal darüber reden?
Ach ja - noch ein Rat wegen des Powerpressens: schau mal, ob Du eine auf den Beckenboden spezialisierte Physiotherapeutin findest (http://www.ag-ggup.de/therapeutenliste/ ... ilter=alle).
Nicht, dass Du Dir unbemerkt eine Senkung von Gebärmutter oder Blase zugezogen hast. Meine Gyn hat das auch nach 3maligem Nachfragen nicht gecheckt, obwohl ich mir dachte, das "irgendwas" anders ist.

Alles Gute,
jeanie
  1. Feuerwehrhauptmann 2011 im KH

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Re: Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon selkie » Mi 18. Nov 2015, 18:45

Es tut mir leid, dass deine beiden hebammen nicht so für dich da sein konnten wie du es gebraucht hättest. Habt ihr danach noch darüber gesprochen? Aber du hast trotz allem sein baby natürlich gebären können, das ist doch eine tolle leistung vor allem unter diesen umständen
sternchen 2000 (5.woche), sternchen 2009(5.woche), wunschkind 2009 (abgebrochenen HG), sommerkind 2013 (HG), sternenkind 2015 (HG 13.woche), winterkind 2015 (HG)
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Kira-Luna
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Re: Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon Kira-Luna » Mi 18. Nov 2015, 19:09

Ja wir haben ein Abschlussgespräch gehabt. Ich hatte wie bei meinem Sohn eine protahierte Eröffnungsphase. Beide Kinder waren ja bis zum Schluss mit dem Kopf abschiebbar vom Becken. Ich hatte auch bei beiden keine Senkung des Bauches. Es würde sich auch beim einem möglichen folgenden Schwangerschaft wiederholen. Außerdem meint sie, warum auch immer, das mein Kleines(Inneres?) Becken etwas zu schmal ist... Ich bin relativ klein und schmal... Und somit meine Kinder Probleme haben durchs Becken zu kommen oder sich richtig einzustellen. andererseits weit genug um ein Kind durchzubekommen. Mit anderen Worten ich bin das Problem. Ich habe Cranio Sacrale Therapie vorher gemacht, und mein Becken war nicht schief, selbst die Michaelisraute soll ja vorher laut der HG Hebamme super symmetrisch gewesen sein( in der Abschlussbesprechung dann doch nicht mehr astrein) .
Auf dem Weg nach Hause vom KH teilte sie mir übrigens dann mit, dass sie doch am Wochenende nicht da ist, mir aber zwei Vetretungshebammen zur Nachsorge zur Verfügung stehen, ob das denn ok wäre.
Ich bin sowas von bedient. Es gibt hier oben nur keine anderen HG Hebammen mehr. Diese Praxis kommt für mich nicht mehr in Frage. Und so bleibt mir nur die Alleingeburt, und ich weiß nicht ob ich mir das nach den beiden Geburten zutraue.
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Re: Geburt unseres Sommerkindes

Beitragvon caitlyn » Mi 18. Nov 2015, 21:14

ach mann, das tut mir leid! die chemie zwischen dir und der hebamme scheint echt nicht mehr funktioniert zu haben - das ctg, dies und jenes und überhaupt tun, dich anstarren (also sorry, so aufm gebärhocker wollt ich nicht direkt von frontal von ner hebamme angestarrt werden :zahnlos: ), ...
dass du unter den umständen noch ne vaginale geburt haben konntest - chapeau!
ehrlich gesagt glaub ich nicht, dass es an deinem becken liegt, dass die geburt lange dauert. wie soll denn auch druck auf den muttermund kommen, wenn du nicht stehen darfst? wie soll sich ein köpfchen ordentlich einstellen wenn du nicht die schwerkraft nutzen darfst? köpfchen abschiebbar ist doch garnicht soooo verkehrt. immerhin war es unten, wenn auch nicht fest ins becken geschraubt ;) wenn also köpfchen im becken ohne nabelschnur dazwischen, sollte mans halt nicht mehr wegschieben nach blasensprung ;)

wo "hier oben" wohnst du denn? ein paar hebammen scheints ja noch zu geben :) ich hoffe du findest ne tolle hebamme für die 3. geburt, die dich wirklich unterstützt und nicht nur seltsame meinungen hat :3affen:
rabaukenmädel 04/10 KH
sommerkind 08/13 HG

kleiner brudi 04/16 HG


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