ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

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Naturmaedel
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ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Naturmaedel » Do 18. Dez 2014, 11:12

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich mich noch einmal ganz auf den Geburtstag unserer Zwillinge Simon und Levi besinnen und euch davon berichten.

Meine Schwangerschaft mit den Buben verlief total komplikationsfrei und ich habe auch diese Schwangerschaft als sehr schön empfunden, wenn gleich sie natürlich beschwerlicher war als die mit einem Kind und die Übelkeit zu Beginn ziemlich heftig und zum Schluss war ich dann schon sehr ausgelaugt und sehr müde, was ich von den Mädchen überhaupt nicht kannte. Aber all das kann man ja gut in Kauf nehmen, wenn man weiß es ist alles bestens in Ordnung. :)

Eigentlich war mein Wunsch eine Hausgeburt, da ich schon zwei wundervolle Geburten erleben durfte und wir bei Ida unserem Hausgeburtsbaby beschlossen haben - nie mehr was anderes. Aber es kommt oft anders als man denkt und bei uns in Österreich ist das so eine Sache mit Zwillingen zuhause gebären. Ich fand einfach keine Hebamme und meine, die ich bei Ida hatte, hat mir auch gleich mitgeteilt, dass sie dieses Risiko nicht eingehen möchte mit zwei kleinen Kindern daheim. Ich hab das natürlich auch verstanden und mich ziemlich schnell auf eine Geburt im Krankenhaus eingestellt.
Allerdings war ich bekannt, als wir dann an diesem schönen, verschneiten 24.Januar zum Gebären eintrafen :yeah:
Ich hatte zuvor bei den Untersuchungen einige Gespräche geführt mit Hebammen und Ärztinnen und meine Einstellung und Wünsche kund getan. Irgendwie hat mir nie jemand dagegen geredet, vielleicht aber auch deshalb weil ich wirklich null Probleme hatte und die Babys super gut gediehen. Ich hatte glaub ich schon so die Aufschrift - alternative Hausgeburtenmama und ein wenig eigensinnig - aber dadurch fühle ich mich nur geehrt. mrgreen-dance

So, aber nun geht's los.
Also, am Morgen des 24.1. hatte ich wieder eine geplante US im BKH; mein Vater (ein sehr stolzer und engagierter Opa) begleitete mich mit den Mädchen.
Ich sollte noch etwas warten, weil doch sehr viel los war - Papa besorgte mir noch frische Brötchen und ging dann mit den Kindern zum Bäcker frühstücken. Ich genoss irgendwie die Zeit alleine mit den Babys und meine Kipfel und fühlte mich irgendwie erhaben über den hektischen KH-Alltag. Da wurde mir klar, dass ich auch mental bereit war für eine Geburt in dieser Umgebung! :D
Bei der US kam wieder raus das alles bestens in Ordnung ist - Buben gut versorgt und lebhaft, genügend Fruchtwasser, Herztöne o.B., Muttermund bereits 2 cm offen, CTG o.B. - kein Grund zur Besorgnis. Trotzdem wollten sie mich nun zum 2. Mal einleiten, was ich natürlich verneinte. Ich war zu diesem Zeitpunkt 38.Woche+2. Sie akzeptierten prompt und ich wurde wieder entlassen. Ich musste nur versprechen, dass ich nicht einfach zuhause bleibe, wenn es los geht - sie dachten wohl ich hätte da doch noch eine Hebamme im Ärmel oder würde sogar eine Alleingeburt durchziehen.;-)
Mit meinem Vater, den Mädchen und nun auch meinem Mann verließ ich das KH mit einem leichten Ziehen, was ich für mich behielt - ein wenig mit dem Hintergedanken, dass ich heute vielleicht noch einmal hierher kommen werde.
Wir machten uns gemeinsam auf den Weg zu meiner Großmutter, bei der wir heute alle speisten - Domnidei mit Sauerkraut (eine unserer Lieblingsspeisen und übrigens eine Tiroler Bauernkost - man macht so kleine Kugeln aus Erdäpfelteig und brät die dann knusprig, dazu Sauerkraut und Buttermilch). Vielleicht hat diese Kost ja auch ein wenig die Wehen gefördert.:-)

Das Ziehen wurde mehr und ich fühlte mich sehr müde. Meine Mutter ging mit den Mädchen zum Schneehügel gegenüber dem Haus, mein Mann musste wieder zur Arbeit und ich konnte mich nochmal hinlegen und entspannen. Schlafen konnte ich nicht mehr, dafür war meine Erwartungshaltung für den heutigen Tag schon zu groß.
Spürbare Wehen hatte ich aber den ganzen Tag keine. Wir aßen noch gemeinsam zu Abend und meine Mutter brachte mich dann mit den Kindern nachhause. Daheim angekommen, so um 18:30, verspürte ich die erste leichte Wehe. Ich teilte dies meiner Mama mit, die somit beschloss hier zu bleiben bis A. von der Arbeit kommt. Ich hatte das Bedürfnis ein Heublumenbad zu nehmen und das war auch nochmals sehr entspannend, denn die Wehen waren wieder verschwunden. Ich fühlte mich aber nun sehr wohl und freute mich richtig auf das Bevorstehende. Ich kuschelte mich mit meinen Mädels und meiner Mutter ins Bett, die Kinder schliefen bald ein und sogleich setzten auch die Wehen wieder ein. Für mich war es der beste Zeitpunkt, dass die Geburt nun richtig los geht, weil ich glaub, ich schon eine Frau bin die beim Gebären viel Ruhe um sich braucht. Ich hatte noch einige gute Gespräche mit Mama und sie braute mir meinen Lieblingstee - Chai.
Die Wehen wurden stärker und ich musste sie nun veratmen, es war 20:00. Meine Mutter kontaktierte A., weil sie der Meinung war dass es besser wäre, wenn er nun nachhause kommt. Ich dachte mir zwar, dass es schon etwas verfrüht ist und er ruhig noch seinen Dienst zu Ende machen könne, aber es war mir in dem Moment auch egal.....ich wehte nun so dahin ca. alle 6min kam eine......
Mein Mann war um 20:30 zuhause, die Wehen waren wieder stärker geworden und kamen in kürzeren Abständen. Er wollte nicht mehr lange warten, da es ziemlich stark schneite, es war Schneefahrbahn und ziemlich viel Verkehr und meine Mutter wurde ehrlich gesagt auch etwas nervös. Ich setzte mich noch eine halbe Stunde durch hier zu bleiben und fand dann auch dass es besser wäre die Reise anzutreten.
Meinen Chai in der Thermoskanne und wichtig war auch noch mein Geburtsöl und mein Geburtsduft und die Babydecken für danach, stieg ich ins Auto. Es war 21:00 Uhr, A. und ich scherzten auf der Hinfahrt, dass es wohl witzig wäre, wenn nun einer vor und einer nach Mitternacht zur Welt kommt. Doch irgendwie fanden wir dass es doch nicht so schnell gehen wird.
Die Geburten der Mädchen dauerten 8h und 6h.

Im Krankenhaus angekommen traf ich noch die Zwillingsmama die sie heute Vormittag in der 38.SSW eingeleitet hatten - sie hatte leichte wehen. Ich musste vor ihren Augen eine ziemlich starke Eröffnungswehe veratmen; wir wünschten uns alles Gute....
Auf der Station empfing mich die Chefhebamme; ich kannte sie vom Sehen und Hören und sie ist die Mutter derjenigen Hebamme, die ich mir für meine Geburt wünschte. Ihre Tochter ist nämlich die Freundin meiner Hausgeburtshebamme und mit der hatte ich bei einer Untersuchung schon mal ein ganz angenehmes Gespräch.
Nach dem Muttermundbefund - der war zu diesem Zeitpunkt ca.7cm weit offen, zog ich mich aus, schlürfte nebenbei noch ein paar Schluck Tee. Ich ging nochmal zur Toilette, bevor sie mir das CTG Gerät anlegte. Ich fühlte mich ehrlich gesagt nicht so wohl damit und dachte mir nur "och zuhause wär es jetzt schöner". Die Hebamme war allerdings sehr freundlich und meinte wir könnten es später vielleicht nochmal abmachen. Sie kontaktierte auch ihre Tochter, was mich unheimliche freute und anspornte.
Es war nun 22:00 Uhr und wir gingen vom Vorbereitungsraum in den Geburtsraum, ich nahm auf der Liege platz - auch daran musste ich mich erst gewöhnen. Bei den anderen Geburten bin ich sehr lange herumgegangen und immer wieder ins Wasser, doch diesmal durfte ich das nicht; wobei ich sagen muss dass der Druck nach unten so groß war, dass ich mich e gerne hinlegte. Ich lag sehr aufrecht, bin fast gesessen, immer wieder auch seitlich. Mein Mann hat mich am Steiß und an den Oberschenkeln massiert, so wie ich es ihm sagte :-). Die Wehen waren stark und gut mit relativ langen Pausen. Dazwischen scherzte ich und hatte überhaupt nicht das Gefühl dass es schon bald soweit war.
Das Licht war gedämpft, der Raum roch nach unserem Geburtsöl und neben mir mein Mann dessen Hand ich hielt und meine Wunschhebamme, die so gegen 22:00 eintraf und mich sehr angenehm zurückhaltend begleitete und immer wieder positive Rückmeldung gab. So ab ca.23:00 Uhr wurden die Wehen heftig, ich konzentrierte mich nur noch auf mich und meine Babys, während den Wehen tönte ich nun sehr laut und machte mich so ganz weit, ich tönte ganz tief und hatte das Gefühl meinen Kindern so den Weg nach unten zu bahnen. Ich hörte wie die zweite Hebamme im Nebenraum nun den Gynäkologen und die Kinderärztin informierte. Die Fruchtblase platzte......
Die Ärzte trudelten ein, ich nahm sie aber nur ganz entfernt mit großem Abstand von mir wahr. Auf der Seite liegend fasste ich nach unten und spürte das Köpfchen.....gleich konnte ich mein erstes Baby im Arm halten. Ich nahm meine ganze Kraft zusammen, drückte die Hand meines Mannes und presste, atmete, presste, atmete, presste.... und flutsch landete mein erster Sohn auf der Liege. Gleich nahm ich ihn und legte in mir auf die Brust. Ich zitterte und war überglücklich, er fühlte sich wunderbar an und es war ein Sternengucker. Es vergingen ca. 10min ohne Wehe, ich habe gar nicht richtig mitbekommen, dass sie mir ein Wehenmittel anhängten, wozu ich im Vorhinein schon zustimmte. Ich genoss einfach dieses Baby, wusste aber nach einer gewissen Zeit dass ich noch was zu tun habe:-). Ich nabelte Simon selbst ab, er war quietschfidel und sie legten ihn auf Papas nackten Oberkörper. Es war ein Bild für Götter, die zwei saßen so wundervoll neben mir, als wieder die Wehen einsetzten.
Der diensthabende Gynäkologe eröffnete die zweite Fruchtblase und ich ging sogleich in den Vierfüßler; so rutschte unser zweiter Sohn perfekt in den Geburtskanal, ich presste 2x, aber ziemlich uneffektiv, ich war auch total an meinen Grenzen....
Die Hebamme meinte ich solle es besser wieder seitlich liegend versuchen, mein Mann hielt mir diesmal das Bein hoch, selber schaffte ich es nicht mehr. Ich atmete, weinte, presste......ich wusste noch ein, zwei Presswehen, dann haben wir es geschafft! Der Arzt meinte, ich solle mich beeilen, sonst haben die Zwei verschiedene Geburtstage......ich dachte mir nur "sei einfach still und misch dich nicht ein"..... und ich atmete und weinte und nahm meine Ganze Kraft zusammen und presste, doch dass Köpfchen kam nur halb heraus, ich fasste wieder nach unten......und noch einmal ich schrie mein Baby heraus und flutsch......er war geboren - unser Levi, auch ein Sternengucker :-). Der erste Schrei folgte, nicht laut, beide haben nicht laut geschrien, nur so wie "Hallo nun bin ich da!" Ich weiß echt nicht was mit diesem Glück noch vergleichbar ist! :love: Ich legte auch ihn auf meinen Bauch und spürte mein viertes, perfektes Kind. Nach einer Weile durchtrennte ich auch unsere Nabelschnur. Ach ja, und er wurde nach Mitternacht geboren. Ich finde das total toll!!:-)
Ich hörte wie der Arzt die Chefhebamme fragte, ob die jetzt Beide verkehrt rauskamen. Diese lächelte und nickte und der Gynäkologe nickte überrascht zurück und war etwas verblüfft. Überhaupt standen nun alle um uns glückliche Familie, wie vor einem Christbaum. Ich teilte für eine Weile gerne dieses wundervolle Ereignis mit ihnen.
A. reichte mir nun auch Simon und ich legte sie zum ersten Mal an meine Brust. Es dauerte nicht lange und sie nuckelten um die Wette.

Irgendwann wurden wir in ein Einzelzimmer geschoben. Ich konnte diese Nacht nicht schlafen. Ein Wunder auf meinem Bauch und eins neben mir und mein Mann neben uns, wie immer der mit dem ich das Schönste und Tiefste und Bewegendste erlebe, mein Partner, unser Beschützer.......
Nur unsere Mädchen fehlten und auf ihre Gesichter freute ich mich am Allermeisten!:-) :herzen:


Ich möchte noch sagen es war eine super Krankenhausgeburt, aber ich möchte sie niemals mit einer Hausgeburt vergleichen! So im Nachhinein betrachtet sind viele Krankenhausroutine mäßigen Sachen gewesen, die mich in meinem Gebären sicher gestört haben und vor allem auch meinen Mann, der da ganz feinfühlig ist.
Doch die Hebammen und auch Ärzte haben ihr Bestes gegeben und sie haben mich wahr genommen und ernst genommen und dafür bin ich dankbar!
Der spezielle Zauber einer Hausgeburt und die völlige Selbstbestimmtheit fehlten allerdings und es wäre schön diese Erfahrung noch einmal machen zu dürfen.......:-) Ich bin mir sicher ich hätte auch meine Zwillinge gut zuhause gebären können.

Am dritten Tag nach der Geburt und der Erstuntersuchung sind wir dann mit Freude in unser trautes Heim gekehrt und erst dort hatten wir ein erholsames, schönes Wochenbett..... :wolke:

Simon, 2870g, 52cm, geboren am 24.01.2014 um 23:49
Levi Andreas, 2860g, 51cm, geboren am 25.01.2014 um 00:07 :bdaytorte:

Alles Liebe,
euer Naturmädel
Annika schöne KH Wassergeburt 11/2009
Ida wundervolle HG 11/2011
Zwillingsbuam respektvolle KH-Geburt 01/2014
Schneeflocke ungeplante, aber überwältigend schöne Alleingeburt Januar 2017


Sollen wir Kinder ziehen, müssen wir auch Kinder mit ihnen werden. (Martin Luther)

berlingeburt
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon berlingeburt » Do 18. Dez 2014, 11:42

wow

das ist eine sehr besondere geschichte
vielen dank fürs teilen
alles liebe

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Ardilla
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Ardilla » Do 18. Dez 2014, 11:54

:danke: für den Bericht! Zwillinge mit verschiedenen Geburtstagen sind wirklich was Besonderes! :storch:
Julitochter * 2001 (ambulante Beleggeburt)
Februarkerlchen * 2005 (Hausgeburt mit KS beendet)
Julimädchen * 2011 (Hausgeburt)

Wanda
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Wanda » Do 18. Dez 2014, 12:33

toll! ich finde die unterschiedlichen geburtstage auch toll! zwillinge sind eben auch unterschiedliche menschen, warum nicht jeder mit seinem eigenen geburtstag :rainbow:
Fridolin *22.11.2012 (Hausgeburt mit Hebamme)
Ilaria Hermine Felice *9.6.2015 (Alleingeburt)

wunderbaby
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon wunderbaby » Do 18. Dez 2014, 16:48

Danke für diesen spannenden Bericht.
Eine Frage stellt sich mir beim lesen: Wie funktioniert eig CTG bei Zwillingen? Für jeden ein Knopf am Bauch? Kann man sich da überhaupt noch rühren ohne dass alles verrutscht?
Achso, noch was: warum wurde die zweite Blase gesprengt? Haben sie das begründet?

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Semmelweise
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Semmelweise » Do 18. Dez 2014, 16:57

gratuliere zu dieser doch sehr gelungenen geburt!!

ein paar sachen sind dabei, da stellen sich meine nackenhaare auf.
mein favorit ist:
Trotzdem wollten sie mich nun zum 2. Mal einleiten, was ich natürlich verneinte. Ich war zu diesem Zeitpunkt 38.Woche+2. Sie akzeptierten prompt und ich wurde wieder entlassen.
Wie geil. Munter in der erst 39. Woche bei super Befund eine Einleitung wollen. Mutter widerspricht und alles ist eh super. Wie nötig soll das denn dann sein? Wenn's so nötig wäre, wieso wird denn der Widerspruch so schnell akzeptiert? Und wenn's eh nicht nötig wäre, wieso wird's denn empfohlen? Wie viele Frauen widersprechen denn nicht, weil sie glauben, das müsse so sein, und rasen in eine Horrorgeburt wegen nix?
Man fragt sich da schon, nach welchen Prinzipien gearbeitet wird, wenn eh alles so oder so irgendwie ist. :zahnlos:

Herzlichen Glückwunsch, wie gut du das alles eh wusstest und dich nicht irre hast machen lassen. :clap:
Alles Liebe,
Kathrin


2008 Kleine Wölfin, HG
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon weib1969h » Do 18. Dez 2014, 17:04


:clap: :daumen: :blume: :flower: :blume: :flower:

danke sehr für diesen bericht - und von herzen alles gute für euch! :princess: :flagge:

Yvonne GreenBirth eV im Netzwerk für Geburtskultur
Hummelin 11/2012 AG Strahlekeks 09/2010 HG Traumsohn 02/2008 HG
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Meow
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Meow » Do 18. Dez 2014, 18:20

schöner bericht. problemlos wärs zu hause gegangen. sogar verkehrt lol berührt hat mich auch die beziehung zu deinen eltern :herzen:
7/2011 Hausgeburt
4/2013 Hausgeburt

Third_time_lucky
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Third_time_lucky » Do 18. Dez 2014, 21:13

So schön! Und total cool, dass die Buben ihren eigenen Burzltag haben. Sind die beiden sonst auch gänzlich verschieden?

Alles alles Liebe für dich und deine Familie.
GGLG ttl
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Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Herman Hesse

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Naturmaedel
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Re: ein eigener Geburtstag für jeden unserer Zwillingsbuam

Beitragvon Naturmaedel » Do 18. Dez 2014, 21:54

Danke für diesen spannenden Bericht.
Eine Frage stellt sich mir beim lesen: Wie funktioniert eig CTG bei Zwillingen? Für jeden ein Knopf am Bauch? Kann man sich da überhaupt noch rühren ohne dass alles verrutscht?
Achso, noch was: warum wurde die zweite Blase gesprengt? Haben sie das begründet?
Hallo wunderbaby,
ja genau, ein Knopf für jedes Baby und ja, am Anfang hat es mich schon gestört, aber mit der Zeit hab ich es - gottseidank - nicht mehr so bemerkt.
Es ist sicher öfter verrutscht, denn ich hab mich ja auch bewegt, mal im Vierfüßler, mal aufrecht kniend, mal seitlich und ich war nackt, so blieb es auch nirgends hängen..... aufgestanden bin ich allerdings nicht.

Ja und die Blasensprengung, das war eben so eine routinemäßige Krankenhaussache, die ich im Nachhinein auch kritisch sehe. In dem Moment hab ich es aber einfach akzeptiert, vielleicht war ich auch überfordert. Mein erstes Baby war gerade geboren und der Arzt meinte, er eröffnet nun die Fruchtblase, damit das Zweite so schnell wie möglich nach rutscht und alles zügig weiterginge.......ich wusste ja auch nicht, kommt jetzt noch was Längeres oder nicht.....
Mein Mann meinte, es herrschte nach dem ersten Kuscheln auch kurzfristig so eine Hektik, alle fühlten sich auf einmal ganz wichtig, dass die Geburt problemlos vorüber geht :klatsch: Ich bin mir sicher wir hätten das in Ruhe auch ohne Wehenmittel und Blasensprengung geschafft und ich denke wir hatten auch viel Glück, dass alles so reibungslos verlief.LG
Annika schöne KH Wassergeburt 11/2009
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Sollen wir Kinder ziehen, müssen wir auch Kinder mit ihnen werden. (Martin Luther)


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