Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

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Moderator: Hausgeburtsforum

Pietensmama

Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon Pietensmama » Sa 16. Feb 2013, 13:39

Mein Traumsohn hatte seinen errechneten Termin am 12.12.2012. Es wäre mein Traumdatum gewesen, aber er
wollte das wohl nicht (vielleicht hatte er ja Angst das JEDER ihn mal später drauf ansprechen würde :P)
Mein nächst Favorisiertes Datum war der 15.te - Geburtstag vom Patenonkel - nichts.
Dann folgte der 17te - Geburtstag vom Opa - nichts.
Je mehr Tage verstrichen desto deprimierter wurde ich "bloß nicht Heiligabend im Krankenhaus" "das Arme Kind, so nah
an Weihnachten Geburstag haben :("
19ter - 103jähriges meiner großen Liebe Borussia Dortmund - nichts
am 20ten war ich dann zum letzten mal zum CTG bei meiner Frauenärztin, ab jetzt täglich zum Ctg - und zwar im Kranken-
haus, da die Praxis schon Urlaub macht. "nach 10 Tagen leitet man ein".
Ich hatte aber die Nase so voll, bin dann schon am 21ten ins Krankenhaus "meine Frauenärztin sagt HEUTE soll eingeleitet
werden" (21.12.2012 - groß angedrohter Weltuntergang "Sohnemann du hast damals die Welt gerettet"
Morgens wurde dann ein Belastungtest gemacht, dann alle 10 Minuten leichte Wehen, ich noch am drüber lachen.
Die Ärzte wollen mich da behalten bis zum nächsten Morgen, unterschreibe aber das ich gegen Anraten des Arztes nach Hause darf.

In der NAcht zum 22ten (Mist wieder ein schönes Datum weg -.- ) Immer stärker werdene Wehen die mich des öfteren Wecken,
bin aber zu faul aufzustehen geschweige denn ins KH zu fahren.
Morgens muss ich dann sowieso wieder hin, Ctg Kontrolle. Ob ich Schmerzmittel möchte? Nein, geht noch. da ich noch zwei mal
an dem Tag zum Ctg kommen soll, fahren wir noch in die stadt, nach Hause ist viel weiter. Ich habe mittlerweile schon ziemlich
starke Schmerzen, aber was macht man nicht für seinen Freund. ICh mit ihm in den total überfüllten MEdia Markt ihm ein
Weihnachtsgeschenk kaufen - alle zwei Minuten "schatz wart mal kurz, Pause".
Wieder CTG - Cafeteria - CTG nach Hause. Diesmal lasse ich mir aber Zäpfchen geben für die Nacht. Weiterhin im 2-3 Minutentakt
Wehen, aber tut sich noch nichts.

Abends dann schnell Zäpfchen rein, dann noch zu Papa's Geburtstagsfeier, da gibts lecker Essen. Immernoch alle 2-3
Minuten, Zöpfchen wirken nicht (in dem Fall soll ich anrufen) aber ich will nachher erst noch schlafen (wenn sohnemann
sich so lange zeitlässt kann er die Nacht doch bitte auch noch abwarten, war da doch etwas egoistisch :D)
Während der Feier saß ich nur so da, alle 2-3 Minuten hätte ich am liebsten geschrieben vor Schmerz, aber keiner hat
was gemerkt, nur mein freund <3
Wir also recht schnell nach Hause, versucht zu schlafen. Ging aber nicht. Irgendwann, nach mehrfacher Rückfrage an meinen
Freund dann im Krankenhaus angerufen "sofort herkommen!"
Wir also im Strömenden Regen los, und klar, total vergessen das wir ausgerechnet JETZT das Auto von Mama haben & die Tasche
bei meinen Eltern aufm Hof in unserm Auto ist.
Ich also im Kreissaal schonmal schön ans CTG, mein armer Freund direkt wieder los. Als er wieder da war ich auf Toilette
geschickt und endlich *flatsch* Blasensprung! jetzt gehts los :)

Von der Geburt selber habe ich gar nicht wirkich viel mitbekommen. Ich weiß nur noch das ich soziemlich alles mitgemacht
habe was die liebe Hebamme mir gesagt hat & das ich nach der PDA ca ne Stunde geschlafen habe, und SEHR überrascht war das
Bauchabwärts alles taub war (keine ahnung was ich dachte was die bewirkt, aber damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet :D)
Mein Freund war die ganze Zeit an meiner Seite und hat meine HAnd gehalten, etwas besseres hätte er für mich nicht machen
können.
Als es dann auf die Zielgereade ging, kam mir das alles dann doch etwas schnell vor obwohl ich so lange gewartet hatte.
Ich kann mich nur noch sehr schwammig erinnern wie es ablief (obwohl es grade ma 7 Wochen her ist). Das einzige was ich
weiß, war das mir irgendwas gespritzt wurde, was meinen herzschlag enorm erhört hat, darüber musste ich trotz der schmerzen
lachen (riesen respekt an alle die das óhne PDA machen :O) Ich habe einfach nur die Anweisungen der Hebamme und der Ärtzin
befolgt und dann war er plötzlich da, lag auf meiner Brust :)

Mein ganzer Stolz ich war so glücklich, und sein Papa hat Rotz und Wasser geheult. Er hat mich sofort total süß angeguckt
& ich war total überrascht wie glitschig er war und hatte riesen Angst er könnte mir runter rutschen.
Als die Ärtzin darauf hin meinte sie müsste mich nähen, dachte ich erst "ja und ist doch eh betäubt" aber nix da. Aua Aua aua.
Ich dachte schon ich hätte es geschafft :( Aber irgendwie war mein kleiner Sohnemann dann doch spannender.

Am 23.12.2012 um 8.14 war er dann endlich da, 3570 gramm schwer und 52cm lang (exakt die selben Werte wie ich bei meiner
Geburt, dass kann kein Zufall sein)

Letzendlich war ich dann doch an Weihnachten im Krankenhaus, was ich ihm Nachhinein doch sehr gut fand. Zu Hause der ganze
Rummel mit der Familie wäre mir 100%ig zuviel geworden.
Mein Vater hat uns als Weihnachtsgeschenk ein Familien Zimmer spendiert, wir waren also zu dritt in einem eigenen Zimmer und
hatten praktisch unseren ersten Urlaub, lediglich einmal am Tag Visite, ansonsten haben wir alles alleine gemeistert und
durften am 26ten als kleine Familie nach Hause x3

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Peke
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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon Peke » Sa 16. Feb 2013, 13:48

Glückwunsch zum Sohnemann.

Was denkst du denn heute über die GEburt, bzw was führt dich ins Hausgeburtsforum?
Ist das nächste schon in Planung? :hypno: :flagge:

dawit
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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon dawit » Sa 16. Feb 2013, 20:03

Herzlichen Glückwunsch!
Mein Sohn hatte ds gleiche errechnete Datum,wollte er aber auch nicht und ist einen Tag eher gekommen.
Wie sind Deine Gefühle zur Geburt.
Wie es sich ließt fühltest Du Dich gut behandelt.
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Dezemberbrummer 12/12 geplante HG
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Ferun

Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon Ferun » Sa 16. Feb 2013, 22:00

Puh, ehrlich gesagt liest sich das für mich ganz fürchterlich und irgendwie...äh...unbedarft.
Ich habe den Eindruck, dass du mit dieser Geburt im Reinen bist, verstehe aber nicht warum?
Wie siehst du es denn?

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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon weiße wölfin » So 17. Feb 2013, 08:02

... Das einzige was ich
weiß, war das mir irgendwas gespritzt wurde, was meinen herzschlag enorm erhört hat, darüber musste ich trotz der schmerzen
lachen (riesen respekt an alle die das ohne PDA machen :O)...
naja, zu hause wird für gewöhnlich nix gespritzt :keinplan:

mich würde auch interessieren, was dich ins hg-forum führt...
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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon Semmelweise » So 17. Feb 2013, 21:53

Warst du bei der Geburt anwesend?
Ich mein, geistig emotional?
Du hast eingekauft, gegessen, Geburtstagsfeiern besucht ...
Dazwischen haben halt Maschinen kontrolliert, was dein Baby so macht, dann gab es die praktische PDA, das Personal sagt wie's geht, und irgendwann ist halt das Baby da.
Wie eine Gebrauchsanweisung, wie man sich möglichst gut davon ablenkt, was grad passiert.
Brrrr.
Alles Liebe,
Kathrin


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Pietensmama

Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon Pietensmama » So 10. Mär 2013, 12:29

Ich glaube ich bin über Mamikreisel hierhin gekommen, ich wollte mir eigentlich nur mal durchlesen wie andere Mamis ihre Geburten so empfunden haben...
Dann hab ich gesehn das man auch zum Krankenhaus was schreiben kann und, joa :D

Vielleicht klingt der Bericht für einige nicht so angenehm, ich bin aber sehr froh im Krankenhaus gewesen zu sein - nicht weil ich Angst vor Komplikationen einer Hausgeburt hab sondern, ich weiß nicht wie ich das richtig beschreiben soll, ich alleine zu Hause oder "nur" mit einer Hebamme vielleicht überfordert gewesen wäre?
Genau weiß ich es nicht, ich konnte es mir nur einfach, ohne Grund, nie vorstellen, deswegen hab ich auch nie wirklich drüber nachgedacht.

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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon katjuscha » So 10. Mär 2013, 14:11

...Wenn es dich nicht stört ist das ja ok für dich, aber vielleicht wollte dein Kind durch deinen Körper eben nicht "irgendwas gespritzt" bekommen.
Weil viele über ihre Geburt nicht weiter nachdenken, haben sie hinterher ein Trauma. Nachdenken ist ein Geschenk des Himmels, das kann man schon ab und an mal benutzen, besonders bei so wichtigen Dingen wie einer Geburt.
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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon Semmelweise » So 10. Mär 2013, 14:20

ich find es völlig "unwichtig", ob deine geburt zu hause oder im kh stattgefunden hat.
ich fand es nur wirklich erschreckend beim lesen, wie wenig "anwesend" du bei dieser geburt anscheinend gewesen bist. so als hättest du erst mal, bis es gar nicht mehr anders ging, wirklich besseres zu tun, als drauf zu achten, dass dein baby geboren werden möchte, und dann, sobald es nicht mehr möglich war, das zu ignorieren, hast du dir schnell was reinpfeffern lassen, um es nicht zu viel zu merken, und das personal hat den rest gemacht.
viel glück gehabt unterm strich, aber einfach brrrr - entbunden werden im "schönsten" sinn.
Alles Liebe,
Kathrin


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Re: Mein Vorzeitiges und doch verspätetes Christkind

Beitragvon die eule » So 10. Mär 2013, 17:15

joa, herzlichen glückwunsch zur erfolgreichen entbindung sag ich mal :blume:
*7/2010* Little Ms. Sunshine, HG
*6/2014* Zuckerrübchen, AG
*11/2017* Herbströschen, HG

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
- George Bernard Shaw -


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