Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

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parapluies
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Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon parapluies » Mo 8. Mai 2017, 21:18

Damit nicht jeder mein Tagebuch nachlesen muss, hier von Anfang an. ;)

Dass wir ein drittes Kind wollen, stand schon in der Schwangerschaft mit unserem zweiten fest.
Nach der erfolgreichen Hausgeburt, die meine Wunden von der Sectio beim ersten Kind heilen ließ, war der Wunsch noch stärker.
Und so haben wir es auch recht bald wieder versucht.
Im Juni 2015 war ich wieder schwanger und verlor das Baby kurz darauf. Es folgte eine weitere Schwangerschaft und Fehlgeburt im Oktober und eine im Dezember 2015.

Durch Zufall wurde dann entdeckt, dass ich an einer Zuckerstoffwechselstörung leide und diese scheinbar verhinderte, dass die Babys bleiben. Ich begann im Mai 2016 damit Metformin zu nehmen und streng auf meine Ernährung zu achten. Nach zwei Zyklen trauten wir uns dann endlich es erneut zu versuchen und im zweiten Anlauf war ich schwanger.

Schon im Vorfeld begann ich mich diesmal also mit dem Thema Gestationsdiabetes auseinander zu setzen, denn es schien klar, dass mir der nicht nur den Anfang einer jeden Schwangerschaft schwer machen würde, sondern mich vermutlich durch die gesamte Schwangerschaft begleiten würde.
Nach den neuen Richtlinien ist insulinpflichtiger Schwangerschaftsdiabetes aber inzwischen ein Ausschlusskriterium für eine Hausgeburt. Das bereitete mir schon vorher Sorgen, aber wir hofften auf eine Lösung, wenn es dann so weit ist.

Schon 4 Tage nach dem Eisprung vermutete ich, dass ich schwanger war, denn mein Blutzucker ging von einem Moment auf den anderen durch die Decke. Ich lag oft bei Werten um die 300 und erhöhte deswegen das Metformin auf die doppelte Dosis und aß bis zum Tag 14 nach Eisprung No-Carb. So hatte ich die Blutzuckerwerte zumindest halbwegs im Griff. Sobald mein Test positiv war, kontaktierte ich meinen behandelnden Diabetologen und bekam noch am nächsten Tag Insulin.

Mit dem Insulin waren die Werte die ersten Schwangerschaftswochen gut zu kontrollieren und ab der 8. Woche pendelte sich der Zuckerstoffwechsel schlagartig wieder ein, so dass ich aufhören konnte zu spritzen und fortan mit einer moderaten Diät gute Werte erzielen konnte.
Das ließ mich hoffen, dass meine Schwangerschaft nun evtl. sogar normal verlaufen könnte, bis auf regelmäßige Kontrollen, die ich nach Abwägen gerne machen lassen wollte. Und sogar auf die Hausgeburt in Begleitung der mir bekannten Hebamme hoffen ließ.

Die Vorsorgen machte ich bei meiner Hebamme und ging zu den drei Screenings zu meiner Frauenärztin. Außerdem wurde ich von meiner Diabetologin betreut. Die erste Hälfte der Schwangerschaft verging so, zwar mit großen Ängsten auf Grund der Fehgeburten, aber doch voller Hoffnung auf einen guten Verlauf.

Im Januar etwa in der 22./23. Woche bekam ich dann zunehmend schlechtere Werte und hatte dann plötzlich Probleme mit den Nieren, die mir viele Arzt- und Krankenhaustermine bescherten bei der Ursachenforschung. Recht bald war man sich einig, dass diese vermutlich vom Diabetes kommen und wurde wieder auf Insulin eingestellt. Damit war meine Hoffnung auf die Hausgeburt dahin. Ich hatte natürlich immer die Hoffnung, dass ich das Insulin doch irgendwann wieder absetzen dürfte, aber es zeigte sich schnell, dass mein Insulinbedarf mit jeder Woche stieg und bald spritze ich mehrmals am Tag große Mengen Insulin.

Das bedeutete auch, dass ich mich nach dem dritten Screening auf 4-wöchige Termine mit meiner Frauenärztin einigte und begann mich mit den Geburtskliniken der Umgebung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig fing ich aber an mich auf eine Alleingeburt vorzubereiten. Denn sollte alles bis zum Ende trotz des Insulin unauffällig bleiben, war mein Plan insgeheim eine Alleingeburt zu machen und dann den Kleinen selbst zuhause zu überwachen und im Notfall im Nachgang in die Klinik zu gehen.

Die Unsicherheit wo mein Kind geboren werden sollte, war eine Belastung. Aber meist schaffte ich es zuversichtlich zu bleiben. Denn jede Kontrolle zeigte immer wieder, dass es keinerlei Auffälligkeiten beim Kind, der Plazenta oder dem Fruchtwasser gibt.

Trotzdem stellte ich mich in einer kleinen Geburtsklinik und in der Uniklinik vor.
Einfach, um vorbereitet zu sein.

In der 37. Woche war eine erneute Kontrolle in der Uniklinik, es sollte die letzte vor der Geburt sein. Zuerst beim Diabetologen, dann in der Frauenklinik. Der Diabetologe war zufrieden, der Arzt in der Frauenklinik konnte keine Auffälligkeiten erkennen.
Aufgrund der schwankenden Werte der drei Tage vor dem Termin, stellte er aber eine Einleitung ab 38+0 in den Raum.

Das nahm ich weiter nicht ernst. Ausreißer hatte ich immer mal ein paar Tage und meist regulierten sich die nach der Insulinanpassung schnell. Ich verbrachte das lange Wochenende also recht entspannt und mit dem Plan am Dienstag meinen Diabetologen um eine zweite Meinung zu bitten.
Er betrachtete die Werte übers Wochenende und leider pendelten sich die Ausreißer eben nicht mehr ein. So bestätigte er die Meinung des Gynäkologen und riet zu einer vorzeitigen Beendigung der Schwangerschaft.
Argumentation war, dass wenn die Werte weiter entgleisen das Risiko steigt, dass mein Baby nach der Geburt eher Probleme mit dem Blutzucker bekommen kann, was eine Trennung von Mutter und Kind bedeuten würde.
Das riss mir erstmal den Boden unter den Füßen weg, war ich doch gerade sehr sicher in meiner Entscheidung zur Alleingeburt gewesen, nachdem alle Befunde immer so gut waren.

Ich begann mir weitere Meinungen von Ärzten einzuholen. Vereinbarte einen Termin in der anderen Geburtsklinik, sprach mit allen mir bekannten Diabetologen, Hebammen, Gynäkologen und Internisten.
Auch meine Hebamme rief ich an und traf mich am Donnerstag mit ihr.

Letztlich bestätigten alle zu Rate gezogenen Ärzte, dass sie eine Einleitung innerhalb der 39. Schwangerschaftswoche befürworten würden, da die Zuckerwerte weiter entgleisten und kaum mehr auf das Insulin ansprachen. Dabei kam es nicht nur ständig zu viel zu hohen Zuckerwerten, sondern im Gegenteil auch täglich zu starkem Unterzucker. Auch Umstellungen beim Insulin brachten keine Änderung, die Werte wurden immer unberechenbarer.

Am Donnerstag beriet ich mich dann mit meiner Hebamme. Ich bat sie, meinen Muttermund zu untersuchen, um zu sehen wo ich stehe, um mir die Entscheidung für oder gegen eine Einleitung etwas einfacher zu machen.
Denn letztlich war mir bewusst, dass mir zwei Optionen bleiben:

- Eine Einleitung weit vor Termin (und das obwohl beide vorherigen Kinder deutlich nach Termin geboren worden sind), mit allen Risiken, die eine Einleitung - vor allem bei Zustand nach Kaiserschnitt - so mit sich bringt. Aber die Chance auf ein vermutlich fittes Kind, dem die Schwankungen der letzten Woche noch nicht so stark zugesetzt haben und die Hoffnung auf eine ambulante Geburt, sollte es ihm wirklich so gut gehen
- Oder aber Abwarten und auf einen natürlichen Geburtsbeginn hoffen, damit weiter unkontrollierte und vermutlich noch schlechter werdende Zuckerwerte in Kauf nehmen, die das Kind zunehmend belasten könnten und dem damit verbundenen Risiko von Problemen nach der Geburt.

Meine Hebamme tastete, der Befund war gut. Außen war der Muttermund auf 2-3cm, Portio bei ca. 2cm, alles weich. Der innere Muttermund war fingerdurchlässig. Außerdem machte sie eine Eipollösung auf meinen Wunsch.
Sie machte mir Mut für jeden Weg. Und bestärkte mich, dass sie keine größeren Probleme bei einer Einleitung sehen würde, da ich mein zweites Kind wirklich ganz unproblematisch geboren habe. Sie machte mir damit wirklich sehr Mut. Denn meine Angst vor der Einleitung war groß.
Wir besprachen alle möglichen Einleitungsmethoden, auch das gab mir Sicherheit für meine Entscheidung und ich wollte nun nur noch den Termin mit der Klinik am Freitag abwarten.

Freitag ging ich also in die kleine Geburtsklinik, in der Hoffnung, dass die die Situation vielleicht noch anders bewerten würden.
Dort wurde geschallt und recht schnell war klar, dass sich der Befund zur Woche davor auch auf dem Ultraschall deutlich verschlechtert hatte. Trotz mehrmaligem Schallen kamen die Ärzte zu dem Schluss, dass das Baby in den letzten 10 Tagen vermutlich kaum bis gar nicht mehr gewachsen war. Gleichzeitig hatte sich die Fruchtwassermenge enorm erhöht. Die Plazenta, die in der Woche vorher noch wirklich gut aussah, war auch nicht mehr taufrisch. Es hieß ziemlich rasch: Verdacht auf beginnende Plazentainsuffizienz, zu viel Fruchtwasser und somit der dringende Rat, die Schwangerschaft noch im Laufe des Wochenendes zu beenden, um eine Belastung des Kindes zu vermeiden. Dem ging es nämlich da noch wirklich gut.

Der nächste Dämpfer kam auf dem Fuße, denn die kleine Klinik hat keine Kinderklinik, war eine reine Geburtsklinik und bekam es nun wirklich mit der Angst zu tun.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie mich noch gerne und vor allem irgendwie angstfrei begleiten würden. Also entschied ich mich für die Uniklinik.

Dort hatte sich der Arzt den Befund der Kollegen und meine Werte nochmal angesehen und wollte im Laufe des Tages entscheiden für wann er spätestens eine Einleitung empfehlen würde. Bald war klar: Sie würden mir empfehlen nicht mehr weiter zu warten.

Ich saß also da und musste entscheiden, was ich tue.
Alle Ärzte waren sehr verständnisvoll, niemand versuchte mich zu bedrängen oder mir weiter Angst zu machen. Ich bekam ihre Diagnosen und Empfehlungen und immer die Wahlmöglichkeit mich anders zu entscheiden.
Doch alle Meinungen waren gleich und so entschied ich mich in Absprache mit der Uniklinik am Freitag Abend für eine Einleitung mit dem Ballonkatheter.

An diesem Abend wurden in der Uniklinik gefühlt im Minutentakt Kinder geboren. Es war ein einziges Gerenne und Gerufe, sehr viel Unruhe und ich saß Stunde um Stunde wartend auf dem Flur im Kreißsaal. Meine Schwiegermutter begleitete mich, denn mein Mann war arbeiten und solange nichts von Interesse geschah, wollte ich ihn dort auch nicht stören.
Erst nach Mitternacht, als meine Schwiegermutter dann gegangen war, wurde es ruhiger und ich bekam den Ballon gelegt. Das war tatsächlich kaum unangenehm, ich merkte das Legen selbst kaum. Auch das Aufpumpen war nicht weiter unangenehm. Der Arzt und die anwesende Hebammenschülerin waren sehr freundlich und ruhig, klärten mich trotz der Hektik außen auch ausführlich über diese Methode auf.
Ich bekam dann ein Zimmer und legte mich schnell Schlafen.

In der Nacht hatte ich dann alle 10 bis 15 Minuten Kontraktionen, die mich wach werden ließen. Doch diese ließen nach, als das Baby meiner Zimmernachbarin wach wurde und kamen auch nicht mehr. Am Morgen wurde zur Kontrolle ein CTG geschrieben und ich sollte dann um 12 zur Entfernung des Ballons wieder kommen.
Diesen verlor ich dann aber um 9 Uhr auf dem Zimmer, beschloss aber erstmal nichts weiter zu sagen und ging eine große Runde durch den angrenzenden Schlossgarten, vorbei am Stoffwindel- und Trageladen in dem ich auch arbeite und besuchte meine Chefin und dann irgendwann wieder zurück zur Klinik. Solange ich lief hatte ich immer wieder leichte Kontraktionen, die allerdings eher wie Übungswehen waren. Trotzdem hoffte ich natürlich auf Wirkung.

Um 12 Uhr wurde ich dann untersucht. Der Befund war gleich, wie am Tag zuvor. Außen auf 2-3cm, Portio bei 2cm, innerer Muttermund fingerdurchlässig bis maximal 1cm. Aber nun immerhin alles komplett weich.

Man empfahl mir aufgrund der vorangegangenen Sectio einzig und allein eine Einleitung mit Gel. Die Hebamme nahm sich trotzdem die Zeit mit mir alle anderen Optionen durchzusprechen, aber das Gel war letztlich das einzige was man mir bereit war anzubieten. Ich musste also entscheiden: Weitermachen oder heimgehen.
Ich fragte nach, ob man mir noch einen Einlauf machen könnte, weil ich schon seit Tagen einen Druck im Bauch verspürte und einfach nicht aufs Klo konnte. Dies wollte man machen, aber erst wenn das Gel ein paar Stunden gewirkt hätte. Also stimmte ich dem Gel einmalig zu und sollte danach alle 2 Stunden zur Kontrolle kommen.
Das Gel wurde gelegt, was ich als sehr unangenehm empfand. Es brannte, ich fühlte mich wund, geschwollen. Aber Wehen merkte ich keine. Ich lief wieder durch den Park, genoss die Sonne. Nun nahm ich mir Zeit und streichelte meinen Bauch, sprach mit meinem Sohn, dass wir beide nun bereit sein müssen, weil ich mir Sorgen um ihn mache. Dass ich ihm erlaube auszuziehen und mich auf ihn freue. Ich sagte ihm immer wieder, dass ich bereit bin ihn heute willkommen zu heißen.
So in der Sonne sitzend in Zwiesprache mit meinem Sohn bekam ich eine kräftige Wehe.
Das machte mir Mut, war ich doch immer wieder am Überlegen, das Ganze noch abzubrechen.
Ich ging wieder und wieder zur Kontrolle, es tat sich nichts.
Um 18 Uhr kam mein Mann aus der Arbeit. Vorher hatte ich ihn auch nicht da haben wollen, war so beschäftigt mich selbst auf die Geburt einzustimmen, mich bereit zu machen, wo ich mich nicht bereit fühlte, mit meinem Baby zu sprechen, in meinen Körper zu fühlen. Das alles musste ich allein machen, mich fokussieren und schauen meine Mitte immer wieder zu finden, wenn ich zwischendurch im Kreißsaal herausgebracht wurde.

Wir gingen wieder zur Kontrolle, es hatte sich wieder nichts getan, der Befund war unverändert. Die Hebamme riet zu einer neuen Portion Gel, um die Nacht nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Ich sagte, dass ich dieser gerne bei der nächsten Kontrolle zustimme, nun aber den vorher versprochenen Einlauf verlange, denn ich muss und will diesen Druck nun wegbekommen. Ich fühlte, wie voll mein Becken war, wie wenig Platz dort war und ich war mir sicher, dass mir der Einlauf Linderung bringen würde.
Sie gab mir den Einlauf also und ich ging wieder auf mein Zimmer.
Dort konnte ich mich dann endlich erleichtern. Was für ein gutes Gefühl.

Und prompt spürte ich um kurz vor 19 Uhr leichte Kontraktionen. Es war noch hell draußen und immer noch sehr warm. Also wollte ich wieder raus und einen Spaziergang machen.
Mein Mann hatte Hunger und wir beschlossen in die Innenstadt zu laufen und einen Imbiss zu suchen.
Im Laufen kamen die Kontraktionen bald alle 2 Minuten, waren aber kurz und schmerzlos. Doch sie waren regelmäßig und ich war zuversichtlich, dass sie bleiben. Meine Stimmung war gut. An einem Imbiss holte mein Mann sich eine Pizza, wir saßen in der untergehenden Sonne und ich freute mich über jede leichte Wehe die kam und ging.
Ich war mir sicher, dass ich nun zumindest in der Eröffnungsphase angekommen war. So ging es mir bei meiner Tochter ganz zu Anfang auch. Ich konnte plaudern und den Abend genießen.
Wir machten uns dann auf den Weg zurück und auch da kamen die Wehen weiter. Vor der Klinik hatte ich dann keine Lust hineinzugehen, also setzten wir uns in den schönen Innenhof, ich atmete in den Wehen, die noch immer regelmäßig alle 2 Minuten kamen, aber nicht schmerzten und weiterhin recht kurz waren.
Wir witzelten immer mal wieder, dass wir einfach hier bleiben würden und das Kind eben im Innenhof zur Welt kommen würde.
Da ich aber noch Jeans und alles an hatte, wollte ich nochmal aufs Zimmer. Außerdem hatte ich meinen Geburtsplan noch dabei und vorher wurde mir gesagt ich solle warten bis regelmäßige Wehen vorhanden sind und ihn erst dann mit der betreuenden Hebamme besprechen, weil ich vorher evtl. zig Schichtwechsel hätte und am Ende wüsste die dann anwesende Hebamme nicht bescheid. Wir wollten den also noch mit der jetzt zuständigen Hebamme besprechen. Wir gingen also ins Zimmer. Ich zog mir etwas bequemes an, plauderte noch mit meiner Zimmernachbarin, legte mich etwas ins Bett, um auszuruhen und versuchte so möglichst viel Zeit zu schinden.

Um 22 Uhr gingen wir hinunter. Die Wehen unverändert. Alle 2 Minuten, ein angenehmes Ziehen, kein Druck, keine Schmerzen, ca. 30 Sekunden. Schöne, gute Anfangswehen.
Im Kreißsaal war die mir zugeteilte Hebamme gerade noch mit einer Geburt beschäftigt, die weiter war als meine, also sollte ich erst ans CTG. Ich sagte, dass sie das gerne machen können, ich mich aber in den Wehen nicht mehr hinlegen möchte. Die Hebamme musste dann weg, eine andere kam und schloss das CTG an. Sie war mir so viel sympathischer als die doch recht ruppige zuvor und sie schaffte es das CTG im Sitzen anzuschließen. Sie ging und ich bewegte mich mit den nun etwas stärker gewordenen Wehen. Das bewirkte, dass schnell die Herztöne ständig weg waren und das Gerät nichts aufzeichnete. Das war erstmal ok so für sie und wir machten bis etwa 10.20 Uhr so ohne schreibendes CTG weiter. Dann bat sie mich schnell, dass ich es zumindest 5 Minuten im Liegen versuche, damit sie einmal etwas aufgezeichnet hätten.

Ich fand eine Position in der ich liegen konnte, das Gerät zeichnete, mein Mann hielt mich, wie ich es wollte und ich konnte die Wehen weiter gut verarbeiten. Nach 10 Minuten wurde es mir unbequem, ich kam nicht mehr so gut zurecht und begann zu tönen, was mir bei der Hausgeburt immer gut geholfen hatte. Schnell wurde ich lauter. Drei Wehen später merkte ich, wie die Fruchtblase nun endlich am Muttermund Druck aufbaute. Das erste Mal hatte ich das Gefühl, dass wir nun da ankommen, wo sie wirklich wirken können, vorher war Baby und alles so weit oben, dass kein wirkliches Vorankommen möglich schien. Ich sagte meinem Mann, dass er jetzt sofort das CTG abmachen soll, was er auch tat. Ich ging in den Vierfüßler für eine Wehe, das Sofa war aber zu schmal. Den zweiten versuchte ich nach hinten über die Lehne, aber die Lehne war mir zu hoch. Also noch eine Wehe im Vierfüßler vorne übers Sofa, aber da schliefen mir die Arme ein. Es war alles unbequem und unbefriedigend.
Ich stand auf und wollte Pinkeln, denn mir fiel wieder ein, dass meine Hausgeburtshebamme immer darauf bestanden hat, regelmäßig Pinkeln zu gehen, um Platz zu machen und noch fühlte ich mich fit genug mit diesen Wehen zum Klo zu laufen. Also ging ich in die Toilette. Sie war in dem Zimmer, aber ein extra Raum. Auf dem Klo kam eine Wehe, die im Sitzen nicht ging, ich musste Stehen und während der Wehe kam Flüssigkeit. Ich dachte mir, wie praktisch, dass wenn ich in der Wehe pinkeln muss, dass ich da nun hier im Klo stehe. Aber es war nur Blut. Mist, also muss ich doch nochmal aufs Klo. Neuer Versuch mich hinzusetzen, doch wieder kam eine Wehe, wieder kam Blut, vielleicht auch Urin. Alles lief in meine Hose.

In dem Moment kam die Hebamme herein, denn natürlich hatten sie vorne auf dem Bildschirm gesehen, dass ich das CTG einfach abgemacht hatte. Sie sah mich stehen und wollte, dass ich herauskomme und mich zum Tasten hinlege. Mein Mann stellte sich in die Klotür und sagte, dass ich jetzt gerade nicht kann. Sie hat das erstaunlicherweise tatsächlich einfach hingenommen, Handschuhe angezogen und ihn gefragt, ob sie dann im Stehen tasten darf. Ich nickte, er ließ sie rein. Sie tastete 7cm, rannte los, das Zimmer wurde voll. Ich atmete meine Wehenpause und hielt mich am Waschbecken, sagte, dass ich nicht mehr kann, will. Mein Mann grinste, Übergangsphase. Er stand wie ein Fels in der Tür und hielt alle Leute von mir fern, niemand wagte sich mit ihm anzulegen, alle warteten einfach bis der Rollstuhl da war. Das ganze dauerte sicher keine 30 Sekunden, die Hebamme kam und sagte, ich solle versuchen herauszukommen, sie würden mich im Sitzen in den Kreißsaal fahren.
Mit nun 7cm war ich nun sogar bereit ihnen etwas entgegenzukommen. Dachte, dass ich einen Positionswechsel gut fände, denn Stehen lag mir nicht, fand ich doof. Ich wollte gerne wieder in die Knie, aber auf den Fliesen und alles voll Blut, war es mir auch nichts.

Ich machte also einen Schritt in Richtung Tür und da kam eine Wehe. Ich musste pressen, die Wehe hielt an. Die Hebamme rief: Nicht pressen, sie haben 7cm! Ich dachte mir noch: Ja recht hat sie, 7cm ist doof zum Pressen, aber die Wehe hörte nicht auf, ich musste dem Druck nachgeben und schrie: Er kommt! Ich fühlte, wie er in den Geburtskanal trat, von oben durch mit einer einzigen Bewegung.

Nein, nein, alle waren sich einig, ich muss nur weiter, doch die Wehe ging nicht fort und ich schob, weil es nicht anders ging. Da sah ich wie sich eine Person vor mir auf den Boden warf und im nächsten Moment fühlte ich meinen Sohn, den Kopf am Scheidenausgang, die Hände der Person unter mir an mir und ich ließ einfach los. Da schoss die komplette geschlossene Fruchtblase zwischen meinen Beinen hervor und landete im Schoß der Person. Als die Füße herauskamen platze die Fruchtblase und die Frau fing meinen Sohn mit ihrem ganzen Körper bevor er auf den Boden fallen konnte.

Ich stand, atmete einmal durch, dann nahm ich ihn ihr aus dem Arm. Er war so klein, so glitschig, so perfekt. Ich sah, dass auch die Plazenta schon geboren war, hatte sie wohl auch am Rande wahrgenommen, sie war gemeinsam mit ihm und der Fruchtblase geboren worden. Ich hielt ihn im Arm und sah mir erstmals die Frau an, die so geistesgegenwärtig gewesen war mir zu glauben. Eine ganz junge Hebammenschülerin, von oben bis unten voll mit Fruchtwasser und Blut.

Ich blickte auf und sah, dass mich sicher 8 bis 12 Mann Kreißsaalpersonal anstarrte, das vor der Klotür stand und alle sahen ziemlich überrascht aus. Ich sagte: Jetzt kann ich laufen, wo soll ich hin?
Was für ziemliches Gelächter sorgte und mir wurde dann der Rollstuhl angeboten, den ich dankend annahm. Irgendwer fragte dann, ob jemand auf die Uhr gesehen hätte und man einigte sich dann auf ca. 22.45 Uhr als Geburtszeit.

Irgendwer brachte ein Handtuch, mein Mann sagte: Wir haben unser eigenes, also liefen direkt zwei Schülerinnen los und holten unser rotes Handtuch, was ich auf das Sofa gelegt hatte. Er lag da, nackt und glitschig, ganz ruhig, atmend, warm, ruhig. Jemand kam mit Nabelklemmen, ich sagte: Nein, Nabelschnur soll dran bleiben, die Nabelklemmen verschwanden sofort aus meinem Sichtfeld.
Wir wurden in einen Kreißsaal gefahren, ich kletterte ins Bett und durfte erstmal ankommen.
Er war immer noch reglos, atmete zwar, aber auch nur wenig, war ganz still, Augen geschlossen. Ich bemerkte das zwar, aber war zu keinem Zeitpunkt verunsichert oder hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ich wurde auch wirklich in Ruhe gelassen, erst nach einigen Minuten wurden die Hebamme und der Arzt langsam unruhig, weil keine Reaktion von ihm kam. Ich bemerkte das und ich konnte sie verstehen, sagte ihnen aber, dass ich mir sicher bin, dass er nur kurz braucht.
Nach über 5 Minuten bat der Arzt mich, dass er kurz einmal den Kleinen haben dürfte, er würde sich nun Sorgen machen. Ich war damit vollkommen ok, konnte ihn verstehen und war mir trotzdem sicher, dass es meinem Kind gut geht. Er hob ihn vorsichtig auf die Seite packte ihn aus und pustete ihn an, rubbelte etwas seinen Rücken.
Der Kleine war hartnäckig und reagierte weiter nicht. Der Arzt blieb ganz ruhig, rubbelte seinen Rücken, eine Schwester öffnete das Fenster, sie pusteten und spritzen etwas Wasser ins Gesicht. Nur die ältere, etwas ruppige Hebamme wurde langsam panisch. Sie wollte unbedingt abnabeln, was ich dann erlaubte, weil die Plazenta ja eh schon lange geboren war. Er reagierte dann irgendwann endlich mit einem leichten Krähen, der Arzt war zufrieden, sofort kam er auf meine Brust zurück und dort tat er dann einen einzigen und wirklich kräftigen Schrei, was beim gesamten Personal zu einem lauten Seufzer der Erleichterung führte und mir nun endlich Ruhe bescherte.
Wir lagen also da und bewunderten uns gegenseitig, er hatte dann recht schnell die Augen offen. Meinem Mann fiel ein, dass die Kamera noch im Wehenzimmer lag und holte sie und machte erste Fotos von uns.
Die Hebammenschülerin hatte sich inzwischen umgezogen und kam zum Gratulieren.

Im Laufe der nächsten zwei Stunden lag ich, einer nach dem anderen des Personals kam zum Gratulieren vorbei. Ich glaube die gesamte Belegschaft hatte unsere flotte Geburt miterlebt.
Die Hebammenschülerin wich nicht mehr von unserer Seite und irgendwann fragte ich sie, wie sie heißt, denn es interessierte mich dann doch, wer unseren Sohn aufgefangen hat. Johanna.
Sie erzählte, dass dies ihre 40. Geburt ist und sie somit nun international als Hebamme arbeiten darf und ihr Examen machen kann.
Noch dazu war es ihre aller erste erlebte Geburt im Stehen. Ich glaub uns vergisst sie so schnell nicht.

Der Arzt kam in der Zwischenzeit, gratulierte und untersuchte mich dann nach Geburtsverletzungen. Mein alter Dammriss war aufgerissen und er riet mir zum Nähen. Dafür hatte ich mich beim letzten Mal auch entschieden und war gut damit gefahren, also stimmte ich zu. Ich wurde genäht und ich muss sagen, dass der Arzt wirklich toll war. Er entschuldigte sich beim setzen der Betäubung bei jedem Stich, war sehr vorsichtig, wartete bis diese komplett wirkte und das Nähen selbst habe ich wirklich nicht mitbekommen. Immer wurde mir gesagt, was sie als nächstes tun. Nach dem Nähen bot er mir Schmerzmittel an, die ich ablehnte, ich hatte keine Schmerzen.

Dann fiel ihnen auf, dass ich keinen Zugang hatte und sie mir kein Mittel für die Rückbildung spritzen könnten, ich sagte, dass ich auch das nicht will. Er sagte, dass man es mir empfehlen würde, weil es mein drittes Kind ist, ich es aber natürlich ablehnen kann, derzeit wären die Blutungen im Rahmen. Ich sagte, dass ich weiß, dass mein altersschwacher Uterus da sicher keine Probleme machen wird. Er lachte und das Thema war vom Tisch.
Nur die Blutung wollten sie dann die nächsten Stunden überwachen.
Nach 2 Stunden machten sie die U1. Und ich fragte, wie lange wir wohl bleiben müssen bzw. wie oft sie eine Überprüfung des Blutzuckers empfehlen würden.
Bei der U1 krabbelte ihnen der Kleine fast von der Waage, der Blutzucker war prima, er hatte ja auch bereits mehrfach gestillt. Und so einigten wir uns darauf, dass wir den 4 Stunden-Wert noch abwarten würden, er noch von einer Kinderärztin angeschaut wird und wir dann heim gehen können.

Ich stand dann recht schnell auf, ging auf Toilette, mein Kreislauf war prima. Gerne hätte ich mich geduscht, leider waren wir in dem Kreißsaal mit Wanne und so wusch ich mich am Waschbecken. Mein Mann räumte zwischendrin mein Zimmer auf der Wochenstation, packte alles ins Auto. Ich zog mich an und wir warteten auf die Kontrolle nach 4 Stunden.
Die Kinderärztin kam und untersuchte ihn. Vor lauter Begeisterung über seinen guten Zustand vergaß sie dann den Blutzucker zu bestimmen. Da er aber weiterhin alle paar Minuten stille und auch die Milch schon gut floss, gab es da eh nicht viel Bedenken.

Der Kinderärztin fiel dann noch auf, dass man ja ganz vergessen hatte mir eine Antibiose wegen dem positiven Streptokokken B- Abstrich zu geben und sie mir nun doch empfehlen würde 24h zu bleiben oder am Montag zum Kinderarzt zu gehen. Wir lehnten dankend ab, das Neugeborenenscreening würde ja eh gemacht und der Kinderarzt bekommt ihn zu Gesicht. Und so machten wir uns etwas über 4h nach seiner sehr rasanten Geburt fit und fröhlich auf den Heimweg.
Mir ging es so gut, ich war kein bisschen angestrengt oder geschafft. In dem Moment wo er geboren war, fühlte ich mich einfach voller Kraft, fit, energiegeladen.

Es fühlt sich wie eine wirklich tolle und selbstbestimmte Geburt.
Das Gerede habe ich zwar mitbekommen, konnte ich aber gut abschirmen unter der Geburt, also dass die Hebamme irgendwas von mir wollte, weil mein Mann sich die ganze Zeit schützend vor mich gestellt hat und immer nach meinen Wünschen gehandelt hat und diese vor dem Personal mit Nachdruck und Gelassenheit vertreten hat, so dass niemand auf die Idee kam mich wirklich zu drängen oder anzufassen.

Nach der Geburt wurden alle unsere Wünsche beachtet, wir wurden respektvoll und freundlich behandelt und keine unserer Entscheidungen wurde irgendwie missmutig oder ungut aufgenommen, sondern höchstens erfolgte eine freundliche Aufklärung über die Alternative oder die Empfehlung und dann wurde unsere Entscheidung anstandslos akzeptiert.

So hatte ich trotz all meiner Angst vor dem Apparat Uniklinik und der frühen Einleitung eine wirklich schöne Geburt.

Zu den Risikofaktoren sei noch gesagt:
Es war wirklich verdammt viel Fruchtwasser ja.
Und die Plazenta war so unglaublich winzig. Wenn ich erinnere, wie die Plazenten meiner anderen beiden aussahen, die ja beide 4 Wochen länger im Bauch waren, dann kann ich verstehen, dass diese in der letzten Woche anfing den Dienst zu versagen.
Auch wurde sie ja mit der Fruchtblase und dem Kind geboren. Wenn ich bedenke, wieviel Blut mit den Wehen vorher kam, war der Rauswurf vermutlich der kluge Schachzug meines Körpers, denn die Plazenta muss sich schon gelöst haben.

Nun kuscheln wir und genießen unseren kleinen (immer noch namenlosen) Kerl.
Foto folgt. ;)
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Biiibi
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Biiibi » Mo 8. Mai 2017, 22:20

Das habt ihr wirklich toll gemacht, was für ein toller Geburtsbericht :clap:
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Lillifee3
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Lillifee3 » Mo 8. Mai 2017, 22:34

Ganz toll! :applaus:
Ich freu mich sehr für dich, dass du es so gut getroffen hast mit deinen Geburtshelfern und du so respektvoll behandelt wurdest.
Das hört sich nach einer flotten, leichten Geburt an. Wie schön! :herzen:

Wie groß und wie schwer ist denn das Kerlchen?
KH-Blitzgeburt November 1998
Hausgeburt Dezember 2002
Hausgeburt Juli 2007
Alleingeburt Juni 2010
Geburtshausgeburt Oktober 2013
Sekundäre Sectio März 2016
VBAC im KH, April 2017
Und zehn kleine Sternchen in neun kleinen Geburten

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Frl_Lotta
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Frl_Lotta » Di 9. Mai 2017, 07:02

Wahnsinn! Danke fürs teilen :knicks:

Liebe Grüße, Lotta

Februarmädchen 2001 (KH-Geburt)
Oktobermädchen 2004 (Geburtshaus)
Februarjunge 2006 (Hausgeburt im Wohnzimmer)
Oktoberjunge 2014 (Hausgeburt im Schlafzimmer)

lela15
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon lela15 » Di 9. Mai 2017, 07:09

Danke für diesen tollen Geburtsbericht. Das hast du ganz großartig gemacht!!!! Dein Mann ist aber auch toll, das hätten vermutlich nur wenige Männer so hinbekommen, ihre Frauen so abzuschirmen. Herzlichen Glückwunsch zum Sohn und alles gute für eure Zukunft. :blume: Kuschelt schön ...
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Lilith
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Lilith » Di 9. Mai 2017, 07:59

Vielen lieben Dank fürs Teilen :knicks:

Die Maße würden mich ja auch interessieren :grins:
Zwergenkönig 06/2011 - vag. Geburt im KH, verlegte HG
Sommerschnecke 08/2013 - vag. Geburt im KH, verlegte HG
Räupchen 06/2015 - AG aus BEL

AFS Stillberaterin i.A.

Memilla
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Memilla » Di 9. Mai 2017, 08:18

wow, das klingt wirklich toll!
nach dieser anstrengenden zeit und der ganzen unsicherheit so eine schöne geburt :hearts: das freut mich sehr für dich!
Sohnemann 01/12 KH
Töchterchen 04/13 HG
Babysohn 09/14 HG

Wurzel
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Wurzel » Di 9. Mai 2017, 08:19

Toller Bericht! Tolle Meisterleistung! Tolle Hebammenschülerin! :clap:

Schön zu hören, dass es im KH auch schöne und respektvolle Geburten geben kann! :rosabrille:

Ein wunderschönes Wochenbett euch!
"Man kann ein Problem nicht durch dieselbe Denkweise lösen, durch die es entstanden ist." (Albert Einstein)

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parapluies
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon parapluies » Di 9. Mai 2017, 09:07

Er hat 3200g, 34cm ku und 51cm.

Also ein totales Durchschnittsbaby. 44.perzentile

Aber deutlich über ein Kilo leichter als seine Schwester, kein Wunder, dass er mit der kompletten fruchtblase da durchgepasst hat. :3affen:
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Luggele
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Re: Meine selbstbestimmte Geburt trotz Einleitung

Beitragvon Luggele » Di 9. Mai 2017, 09:10

Schließe mich den Vorschreiberinnen an. Wirklich toll gemacht und ein Wahnsinns-Mann!

Schön, dass Du nicht noch in sinnlose Diskussionen und Kämpfe einsteigen musstest, wie was wann mit dem Kleinen oder Dir gemacht wird.

:rainbow:

Zu den Maßen: Die sind doch super - und was, nur 44.Perzentile! Meine Hebamme sagt, dass die Babys in den letzten Jahrzehnten im Schnitt ziemlich schwer geworden sind, dass 3000g locker reicht für ein Babylein.
Luggele

2008 ELSS, 2009 FG ...dann langes Warten...

02/2014 Ein Junge! HG im Pool
08/2017 Noch ein Junge! Noch eine HG im Pool

Wer ist wie der HERR, unser Gott, der in solcher Höhe thront ? ...der die unfruchtbare Frau wohnen läßt als eine fröhliche Mutter von Söhnen. Hallelujah! Psalm 113,5+9


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