Ein Sternguckerchen!

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Moderator: Hausgeburtsforum

Lillifee3
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Lillifee3 » Di 2. Mai 2017, 14:30


bist du jetzt im nachhinein froh, dass sie keine sectio gemacht haben oder wärs dir wirklich lieber gewesen?
Hätt ich von seiner Position und seinem Gewicht vorher gewußt, hätte ich einen geplanten KS haben wollen. Und auch während der Wehen hätte ich ziemlich schnell zugestimmt.
Jetzt, wo die Erinnerung langsam verblasst und der Schmerz im Becken von Tag zu Tag weniger wird, bin ich natürlich froh es doch so geschafft zu haben und nicht mit den Nachwirkungen einer OP kämpfen zu müssen.
Mein Steißbein hat aber definitiv ganz schön was mitbekommen. In den ersten Tagen konnte ich gar nicht sitzen, jetzt geht es langsam.
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Regenbogenmarion
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Regenbogenmarion » Di 2. Mai 2017, 14:47

Herzlichen Glückwunsch nochmals und vielen Dank für deinen anschaulichen Bericht :love: (er hilft mir gerade sehr beim Beschäftigen mit meinen Geburten. Mir ist auch aufgefallen, etwas OT, dass es derzeit öfters zu "Zwischenfällen" kommt. In der ersten Zeit hier im Forum kam es mir (Tunnelblick?) vor, als würden HG Mütter grundätzlich "Friede-Freude-Eierkuchen-Geburten" haben...)

Hattest du mittlerweile ein klärendes Gespräch mit deiner Hebamme?
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Lillifee3
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Lillifee3 » Di 2. Mai 2017, 15:32

Mir ist auch aufgefallen, etwas OT, dass es derzeit öfters zu "Zwischenfällen" kommt. In der ersten Zeit hier im Forum kam es mir (Tunnelblick?) vor, als würden HG Mütter grundätzlich "Friede-Freude-Eierkuchen-Geburten" haben...)
Ich glaube, das war tatsächlich eine längere Zeit auch überproportional oft so hier. Eine gute Phase sozusagen.
Hattest du mittlerweile ein klärendes Gespräch mit deiner Hebamme?
Ja, sie kam selber, am Tag nach der Geburt direkt auf mich zu und wollte sofort eine Klärung.
Sie war sehr verletzt und fühlte sich von mir "auf ihren Platz verwiesen" - Was auch immer sie damit meinte.
Ich habe den Eindruck, dass sehr viel Feindseeligkeit den KH-Hebammen gegenüber herrscht bei ihr und sie sich irgendwie herabgewürdigt sah.
Ich hab nur versucht zu erklären, dass ich zum einen schlicht ein Schmerzmittel oder eine PDA wollte und zum anderen für mich die Vorraussetzungen für eine HG nicht mehr stimmten.
Nicht mit soviel Schmerz, so lauten Schmerzschreien (meine armen Kinder) und letztendlich total unentspannt da ängstlich.
Das konnte sie aber nicht nachvollziehen.
Geburten seien eben nicht rosarot, auch HG nicht. Und sie hätte das trotzdem alles regeln können.

Naja, habs dann dabei belassen. Ich bin froh, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist und ich im Wochenbett nun alleine schalten und walten darf. :)
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Biiibi
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Biiibi » Di 2. Mai 2017, 15:55

Ich verstehe die Hebamme schon etwas, das sie sich übergangen fühlt aber ganz ehrlich, dann hätte sie bei dir bleiben müssen und dich sicher nicht so unter Druck setzen dürfen. Wäre sie geblieben, hättet ihr die Entscheidung zur Verlegung auch gemeinsam treffen können....
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon einneuesleben » Di 2. Mai 2017, 19:16

Ich verstehe es nicht. Es geht bei der Geburt nicht um ihre Befindlichkeiten und es ist ja nicht so als hätte Lilifee viel Gründe gehabt eine starke Verbundenheit zu der Hebamme zu empfinden.
Wie ich an anderer Stelle schon schrieb erinnert mich das alles sehr an Js Geburt und ich mag dir einfach nochmal virtuell eine Umarmung schicken wenn du magst.
Wegen des HBs... Der war bei mir auch extrem schlecht nach dem Blutverlust und ich war tagelang kalkweiß im Gesicht. Sofort außer puste wenn ich mal aufstehen wollte aufs Klo.. meine Hebammen haben mir das stadelmann aufbaumittel gegeben und noch so einen roten Sirup zum verdünnen, da hab ich aber den Namen vergessen. Jedenfalls hat der Arzt recht: schau gut auf dich..
und kuschel noch schön mit deinem kleinen Jungen. Das klingt so schön :babyglueck:
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Biiibi » Di 2. Mai 2017, 19:24

Also ich meinte, ich verstehe warum sie verletzt ist aber ich bin nicht der Meinung, dass sie im Recht ist!
Lillifee musste sich meiner Meinung schon die ganze Schwangerschaft über sehr stark nach den Wünschen der Hebammen richten und auch bei der Geburt wünscht man sich doch jemanden, der Ruhe und Sicherheit ausstrahlt und nicht unter Zeitdruck steht.
Und die Frau bestärkt, nicht alles besser weiss.
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Muttertier » Di 2. Mai 2017, 21:25

Ich glaube die Hebamme hätte gern selbst über eine Verlegung "entschieden" - deshalb auch das Kommentar, es sei keine verlegte Hausgeburt, weil DU ja von dir aus fahren wolltest, und nicht sie sozusagen "aufgegeben hatte".
Einerseits verständlich; ich für meinen Teil erwarte auch genau das von einer Hebamme (über eine Verlegung entscheiden), wenn sie findet dass die Geburt zuhause kein gutes Ende finden würde. Sei es weil Kind schlecht liegt, oder zu viel Blutung, oder Mutter oder Kind schlapp, was weiß ich.

Andererseits, ist es doch noch viel legitimer, wenn die Frau von sich aus eine Verlegung wünscht. Denn übermäßige Schmerzen oder auch extralange Geburtsdauer sind ein sehr nachvollziehbarer Grund, zum einen als Signal (stimmt etwas nicht?) zum anderen weil man da ja leicht medizinisch helfen kann. Und wenn es eine PDA ist - warum nicht.

Ich hab so diese Einstellung: Hausgeburt ja, wenn es leicht geht.
Ich persönlich würde nicht um jeden Preis zuhause ausharren, und zB die Geschichte von Sarahs Schwester, die weiß ich wie lang nach Blasensprung stundenlange Presswehen hatte :eek: öhm, nee, da würde ich durchaus wollen dass einer guckt weshalb es nicht voran geht, und sicherlich auch zumindest Schmerzmittel in Anspruch nehmen.

Ob es "früher" besser war, weiß ich nicht, vielleicht hat sich früher keiner getraut sowas zu schreiben, weil es eher als irgendeine Art "Versagen" gedeutet wurde. Meine auch dass die Causa ARL da ein bisschen dazu beigetragen hat, dass "Durchhalten um jeden Preis" auch nicht mehr so glorifiziert wird.

An dich Lillifee nochmal Glückwunsch zum Kindchen, und ich bin auch schon auf das zwillingsgleiche Bild deiner beiden Kleinsten in ein paar Monaten gespannt! Genieß es!
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon die eule » Di 2. Mai 2017, 22:10

Danke für deinen Bericht! :hearts: Zu den Hebammen sag ich jetzt mal lieber nichts. :red: So ein Verhalten ist unverschämt und herablassend, gut, dass du die los bist.
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Lillifee3 » Mi 3. Mai 2017, 10:40

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb erinnert mich das alles sehr an Js Geburt und ich mag dir einfach nochmal virtuell eine Umarmung schicken wenn du magst.
Danke!
Wie du das zuhause gepackt hast, beim ersten Kind... :panik: ... Hut ab! Muss demnächst mal deinen Bericht lesen. Auch zum Blutverlust interessiert es mich.
Falls ihr noch mehr Kinder wollt, wünsch ich dir von Herzen eine vordere Hinterhauptslage bei den Geburten, damit du auch mal den Normalfall erlebst. Denn das ist ganz anders! :hug:
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Re: Ein Sternguckerchen!

Beitragvon Lillifee3 » Mi 3. Mai 2017, 10:46

An dich Lillifee nochmal Glückwunsch zum Kindchen, und ich bin auch schon auf das zwillingsgleiche Bild deiner beiden Kleinsten in ein paar Monaten gespannt! Genieß es!
Danke!
Und ich hab tatsächlich schon überlegt mal Fotos einzustellen. Nur ist mein Mann zum einen dagegen, zum anderen bin ich leider nicht sehr Technikgeübt und scheitere irgendwie schon am hochladen.
Ich muss mal schauen, vielleicht bekomm ich zumindest mal Detailbilder hin. Blümchen und Leo haben nämlich fast gleichgroße Hände! :eek: :lol3:
Sie besonders zart, er besonders groß und kräftig. Sie halten nur leider beide nie still, deshalb ist uns da noch kein gutes Foto von gelungen. lol
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