Eröffnung der Monitoring-Stelle für Kinderrechte in Berlin

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weib1969h
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Eröffnung der Monitoring-Stelle für Kinderrechte in Berlin

Beitragvon weib1969h » Mo 14. Dez 2015, 16:38

Gute Nachricht für MutterKind vor der Geburt in Deutschland

Eröffnung der Monitoring-Stelle für Kinderrechte in Berlin

Rundbrief Weihnachten 2015

Liebe Mitglieder,
GreenBirth hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, dass Kinder auch schon vor ihrer Geburt Achtung und Respekt erfahren.
Unsere Annahme jedoch, dass es eine Rechtslücke gäbe zwischen der 13. und 42. Lebenswoche, war falsch. Dieser Eindruck entstand 2011 nach der staatsanwaltlichen Ablehnung einer Strafanzeige gegen die Charité, die sich angemaßt hatte, eine Mutter und ihr ungeborenes Kind (gegen Geld) einer „wissenschaftlichen“ Tortur zu unterwerfen: Mit der MRT-Technik wird die Geburt des Kindes optisch dargestellt (s. Anlage). Während seiner Geburt wird es einem enormen Lärmpegel und vermutlich erheblichen Mengen von Medikamenten ausgesetzt, um geplant Zentimeter für Zentimeter durch den Geburtsweg hindurchmanipuliert zu werden.
Das Ziel -so unser Vorwurf in unserer Stellungnahme sei auch, die Möglichkeiten eines Technik-Produktes in alle Welt zu verbreiten (s. Video in der Anlage) auf Kosten hoher Gesundheitsrisiken eines Kindes.
Der Staatsanwalt irrte mit seiner Aussage, es gäbe kein geltendes Recht, so etwas zu verhindern.
Es gibt keine Rechtslücke, sondern nur Menschen, Fachleute wie MedizinerInnen, JuristInnen und PolitikerInnen, die ein mangelndes Bewusstsein und ungenügende Kenntnisse über die Rechte von ungeborenen Kindern haben. Eltern sind die Treuhänder der Rechte ihrer Kinder und wissen es meist nicht.
An keiner Stelle wird dem ungeborenen Kind das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aberkannt. Selbst bei der Diskussion um den §218 ist verfassungs-rechtlich geregelt, dass das Lebensrecht des Kindes und das Selbstbestimmungsrecht der Mutter gegeneinander abgewogen werden. Man braucht aber nichts abzuwägen, wenn nichts da ist. Die Mutter behält den Letztentscheid und „darf“ sich auch gegen das Kind entscheiden, ohne Bestrafung fürchten zu müssen.
Medizinische Tests und Routinehandlungen unter der Geburt bis hin zur gewerbsmäßigen Nutzung von Babyblut aus der Nabelschnur stellen für die
Verletzlichsten in unserer Gesellschaft ohne Not Körperverletzungen mit erheblichen Folgen dar.
Durch unsere Mitgliedschaft in der „National Coalition“ sind wir seit einem Jahr einen großen Schritt weiter gekommen. Wir haben jetzt bessere Einblicke in die Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK), die im Blick auf vorgeburtliche Kinderrechte eindeutig ist.
Wir können jetzt selbst Einfluss nehmen, indem wir Informationen über manche unhaltbaren Zustände vor und während der Geburt von Kindern unter anderen Organisationen der NC verbreiten.
Z.B. mit der Übersetzung, dem Druck und der Verbreitung des Vortrags von Bruce Abramson in Genf 2004 als Broschüre, trägt GreenBirth dazu bei, die Bedeutung der Rechte des vorgeburtlichen Kindes im deutschsprachigen Raum bewusst zu machen. Die National Coalition Deutschland (NCD) hat nach langjährigen Bemühungen erreicht, dass beim Deutschen Institut für Menschenrechte am 17. November 2015 die Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention eröffnet werden konnte.
Yvonne GreenBirth eV im Netzwerk für Geburtskultur
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