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Moderator: Hausgeburtsforum

bluerose
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Hallo

Beitragvon bluerose » So 19. Jun 2016, 13:44

Hallo!
Ich heiße Anna, bin 30 Jahre alt und Mama eines 1 Jahr alten Buben.
Eigentlich wollte ich für seine Geburt zuhause bleiben, weil ich keinen Grund darin sah für eine Geburt ins Krankenhaus zu gehen, da ich ja nicht krank bin, mich dort mehr als unwohl fühle und auch Angst vor den dortigen Interventionen hatte.
Leider hat mein Mann mich in diesem Wunsch nicht unterstützt. Ich ließ mich davon beeinflussen und ging mit einer Beleghebamme ins Krankenhaus.
Es kam wie es kommen musste: Die Geburt endete nach 24 h im OP und das war für mich so traumatisch, dass ich immer noch sehr daran zu knabbern habe.
Nachdem ich mir dann lange kein zweites Wunder vorstellen konnte. Kommt der Wunsch danach immer mehr auf. Ich fange langsam an zu verstehen, warum es so gekommen ist. Gerade aus den Gründen kann ich mir für das nächste im Moment nur noch eine Hausgeburt vorstellen.

Ich hoffe sehr, dass mir ein Mitlesen und -schreiben hier weiter bei der Verarbeitung hilft und mich immer mehr stärkt für ein weiteres kleines Menschlein.

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Rosine
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Re: Hallo

Beitragvon Rosine » So 19. Jun 2016, 14:21

Hallo, und herzlich :willkommen:
Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast.

Hier ist es vielen Frauen so ähnlich ergangen wie Dir, und ganz viele konnten bei der nächsten Geburt eine wunderschöne und heilende Hausgeburt erfahren.
Wie steht denn Dein Mann inzwischen zu dem Thema? Weiss er, wie schlimm dieses Erlebnis für Dich war? Unterstützt er Dich nun, wenn Du eine Hausgeburt haben möchtest beim nächten Kind?
Honigbüebli (5/12, HG)
Süsse Maus (1/15, HG)

bluerose
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Re: Hallo

Beitragvon bluerose » So 19. Jun 2016, 14:31

Danke Rosine!

Wunderschön und heilend klingt toll!

Ja, er weiß wie schlimm es für mich war, hat es nur lange nicht verstanden (unsere Ehe stand deswegen sogar auf dem Spiel).
Mittlerweile hat er es wirklich verstanden und ich versuche ihn auch in mein Wissen, warum es wahrscheinlich so gekommen ist, einzuweihen. Außerdem hat ihn mancher Krankenhausstandard unter der Geburt selber geschockt. Er hat sich vorher einfach zu wenig damit auseinandergesetzt.
Ich habe ihm von vorneherein gesagt, dass für mich beim nächsten eigentlich nur noch eine Hausgeburt in Frage kommt.
Außerdem lege ich ihm Bücher hin und er hat jetzt lange genug Zeit sich mit dem Gedanken anzufreunden.
Etwas Zeit wird wohl schon noch vergehen bis zum nächsten.

SaTe
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Re: Hallo

Beitragvon SaTe » So 19. Jun 2016, 18:13

Herzlich Willkommen! :willkommen:

Ich bin mir sicher, dass du hier viele Informationen und aufbauende Berichte finden wirst.
Und bis du wirklich bereit bist für ein zweites Wunder wünsche ich dir hier viele gute Begegnungen und immer gute Gespräche mit deinem Mann.
Grüße von SaTe

Theodor 06/11 ungeplante HG
Josephine 08/14 geplante HG
Friedrich 03/17 ungeplante AG

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weib1969h
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Re: Hallo

Beitragvon weib1969h » So 19. Jun 2016, 19:57


:princess: :willkommen:
ihr werdet euren weg finden.

viel erfolg beim lesen, verstehen, aufarbeiten und dann gemeinsam neue wege gehen. :arbeit: :rosabrille: :hug:
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bluerose
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Re: Hallo

Beitragvon bluerose » So 19. Jun 2016, 20:14

:danke:
SaTe und weib1969!

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parapluies
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Re: Hallo

Beitragvon parapluies » Mo 20. Jun 2016, 07:26

:willkommen:

Schade, dass deine erste Geburt so verlaufen ist.
Wie sieht dein Mann das inzwischen?
Bild3/10 KS :princess: 11/13 HG :love: 5/17 KH
BildBildBild

bluerose
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Re: Hallo

Beitragvon bluerose » Mo 20. Jun 2016, 08:48

Danke parapluies!

Er sieht auch das einiges schief gelaufen ist und auch für ihn gab es schon schönere Situationen.
Leider hat er lange gebraucht um das zu verstehen und so auch im Wochenbett einige schwerwiegende Fehler gemacht, die vermutlich dazu beigetragen haben, dass es mir so schlecht geht.
Weißt du, dass er unbedingt wollte, dass ich ins Krankenhaus gehe, kann ich ein Stück weit nachvollziehen und werfe es ihm auch nicht vor, aber wie er sich während der Wehen und eben dann im Wochenbett (und auch noch hinterher) verhalten hat ist immer wieder Thema und da muss noch einiges aufgearbeitet werden.

Versteht mich bitte nicht falsch.
Die Hauptschuld gebe ich immer noch mir und ich arbeite hart daran mir zu verzeihen, was sehr schwierig ist, aber in meinen Augen haben auch andere einen Anteil daran, dass es so gelaufen ist und wie auch der jetzige Stand ist.

daniellerousseau
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Re: Hallo

Beitragvon daniellerousseau » Mo 20. Jun 2016, 15:13

Willkommen im Forum

Ich kann Dich gut verstehen dass Du so hart daran zu knabbern hast. Ich selber habe meine Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett viel reflektiert und bekomme oft Bauchweh bei dem Gedanken wie ich einfach alles so gemacht habe weil man es so macht. Aber ich finde man kann nichts besseres machen als sich selbst zu reflektieren und auf seinen Instinkt zu hören.

Wenn Dein Mann sich erst mal belesen hat wird es ihm bestimmt so ergehen wie Dir.

Alles Gute

bluerose
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Re: Hallo

Beitragvon bluerose » Mo 20. Jun 2016, 17:50

Danke dir!

Genau da liegt mein Fehler: ich habe leider nicht auf meinen Instinkt gehört.


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