Unser Weg zum dritten Wunder

Nur für registrierte Mitglieder.

Moderator: Hausgeburtsforum

Athene
Beiträge: 31
Registriert: So 17. Dez 2017, 20:32

Re: Unser Weg zum dritten Wunder

Beitragvon Athene » Mi 11. Apr 2018, 09:45

Liebe Gartenmama,

mir geht es inzwischen wirklich besser als noch vor zwei bis drei Wochen. Übel ist mir nur gelegentlich, hauptsächlich dann wenn mein Magen leer ist oder ich etwas rieche, das ich gar nicht mehr leiden mag, zB Fleischwurst. Puh, diese Stullen muss mein Mann dann schmieren wenn die Kinder das unbedingt auf ihren Broten wollen. :kotz2:
Ja, mein Tragetuch habe ich inzwischen, ein weiteres Custom folgt aber auch noch im September, ich bin nämlich leider Tragetuchsuchti- schlecht für den Geldbeutel :flucht:
Ich lasse mich von meiner Hausgeburtshebamme betreuen, sie übernimmt die Vorsorge. Nur für die drei Ultraschalluntersuchungen gehe ich zum Frauenarzt. Eine davon habe ich schon hinter mir, also folgen noch zwei. Wobei ich mir offen halte ob ich die dritte überhaupt noch mache.
Mein Mann und ich wollten uns so gern überraschen lassen und uns das Geschlecht nicht sagen lassen, Aber ich merke jetzt schon, wie neugierig ich bin und grüble darüber nach, was es denn wohl wird. Ich hoffe ich bleibe standhaft und knicke beim nächsten Ultraschall nicht doch noch ein. Alle im Umkreis vermuten einen Jungen, warum auch immer. Und ich habe so das Gefühl, dass sie da nicht falsch liegen. Aber wer weiß :)

Die "Idee" Alleingeburt kam mir schon in der zweiten Schwangerschaft. Ich habe unheimlich viele Geburtsvideos und -berichte angeschaut, vieles davon waren Alleingeburten ohne Hebammenbegleitung. Ich empfand diese Geburten immer als unheimlich magisch und friedlich, voller Harmonie und Urvertrauen. Das hat mich fasziniert. Die Frauen sind einfach ihrer Intuition gefolgt, wurden unter der Geburt weder beraten noch angeleitet. Das hat mir gefallen und imponiert, besonders unter dem Hintergrund meiner ersten Krankenhausgeburt, die für mich unheimlich schmerzhaft war und mich regelrecht überrollt hat. Habe die Geburt quasi an die Krankenhaushebamme und die Ärztin abgegeben. Das war ein schlimmes Erlebnis für mich. Zuversichtlich, dass es diesmal anders werden würde, ging ich dann in die zweite Geburt, eine Hausgeburt mit Hebamme, und es wurde wirklich anders. Die Geburt war wirklich schön, die Schmerzen haben nicht die Oberhand gewonnen wie beim ersten Mal, die Hebamme hat mich größtenteils in Ruhe gelassen. Aber immer dann, wenn meine Hebamme mich ansprechen oder berühren musste, zB um die Herztöne abzuhorchen, wurde ich komplett rausgebracht und die großen Schmerzen waren plötzlich wieder da.
Das hat mir gezeigt, dass ich den Weg der Geburt am besten gehen kann, wenn ich wirklich alleine bin und man mich in Ruhe lässt. Das hat mich dazu bewogen, dieses Mal eine Alleingeburt anzustreben.
Das Buch von Sarah Schmid habe ich übrigens auch zuhause. Für mich sehr wertvoll.
Anni
Lausbub *2012 spontan im KH
Räubermädchen *2014 HG
drittes Wunder *ET 10/18 AG geplant


Zurück zu „Vorstellungsrunde“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron