Hallo Ihr!

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Moderator: Hausgeburtsforum

claudiaef
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Hallo Ihr!

Beitragvon claudiaef » Fr 20. Okt 2017, 20:29

Hallo Ihr Lieben,

so, dann möchte ich mich einmal vorstellen und beschreiben, was mich bewegt, im Hausgeburtsforum zu sein.

Ich bin noch nicht schwanger, aber wir planen schon einmal einen guten Ort für eine Geburt. Das schönste wäre eine Hausgeburt, dachte ich mir und habe mich dafür an das hiesige Geburtshaus gewendet. Leider meinten die Hebammen, sie würden mindestens einen (in der ersten Email) US haben wollen, in der zweiten hieß es schon zwei und auch ein CTG unter der Geburt wäre Pflicht, ohne das würde das sicher keine Hebamme aus dem Geburtshaus machen.
So verwarfen wir den Plan und fragten in der näheren Umgebung herum. Auch dort wollte man mindestens einen US gegen Mitte/Ende der Schwangerschaft. Positiv war, dass wir in der Umgebung eine Hebamme fanden, die für ihre ausschließliche Schwangerenvorsorge keine US vorausgesetzt hatte. Leider kann sie bei der Geburt nicht assistieren.
So kamen wir auf die Idee, beim Zweitwohnsitz meiner Eltern "im Westen" zu schauen, ob wir jemanden finden würden, der unsere Vorstellungen mitmachen würde. Möglicherweise gibt es dort jemanden, mal schauen. Es würde dann eine Geburtshausgeburt. Wie man das managen kann, dass man im Mutterschutz vor der Geburt dann dorthin zieht und auch das Wochenbett noch dort bleibt, weiß ich noch nicht. Ich würde echt gern an unserem Wohnort bleiben, aber hier sind die Möglichkeiten, obwohl es eine große Stadt im Osten ist, verwehrt.

Ich fühlte mich aber einige Tage wirklich nicht gut, ständig irgendwelche Bedingungen, was US angeht, gesetzt zu bekommen. Letztlich ging es immer wieder um Plazenta, Plazenta, Plazenta....ich war wirklich genervt.
Ich würde gern wissen, wie Ihr, die auch auf US verzichten, damit umgeht?
Meine Meinung ist die: Plazenta Praevia ist selten und noch seltener ist es, dass sie sich nicht mit Blutungen ankündigt. Wenn man den US zu früh macht und eine "unentdeckte" P. Praevia findet, kann es sein, dass sie sich eh wieder nach oben zieht und dann hat man wiederum gar nichts von der Diagnose. Unser Geburtshaus hatte zB in (schätzungsweise) 20 Jahren 1000 Geburten, die P. Praevia-Rate liegt bei 0,5% und davon haben die allermeisten Blutungen schon vorher, so dass man die Diagnose stellen kann (und auch US machen könnte), wenn Blutungen auftauchen. Ich verstehe nicht, wenn das so selten ist, warum jetzt alle zum US sollen? Hat man von vornherein gefühlt, dass man eine Vorderwandplazenta hat (als Beispiel) und merkt, wo sie sitzt, warum sollte man zB in diesem Fall auch wieder zum US?

Eine andere Sache ist, dass ich zur Zeit noch Psychopharmaka nehme, die ich gerade absetze und mich interessiert, ob das jemand auch als Problem sieht für eine außerklinische Geburt(wie gesagt, ich setze sie eh langsam gerade ab). Vielleicht ist das auch ein spezielles Thema für ein geschlossenes Unterforum....

Soweit meine Gedanken. Reden kann man hier wenig mit anderen drüber. Ich habe aber über Mütter brauchen Mütter eine Mutter gefunden, die ich befragen kann und habe eine liebe Freundin in einer westdeutschen Großstadt, die gerade im Wochenbett ist und meine Meinungen weitesgehend teilt.

Auf einen guten Austausch!
Claudia

SaTe
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon SaTe » Sa 21. Okt 2017, 06:47

Erst einmal herzlich Willkommen! :willkommen: :cap:

Und ich drück euch die Daumen, dass ihr bald ein Seelchen bei euch begrüßen dürft. :daumendrueck:

Zu deinen Fragen, allerdings hier nur ganz kurz, ich hatte HGs und ich hatte jeweils die drei US. Einfach weil ich es wichtig finde, bestimmte Dinge innerhalb der Schwangerschaft zu überprüfen und nachzusehen. Gerade den Organschall Mitte der Schwangerschaft.
Ich würde gern wissen, wie Ihr, die auch auf US verzichten, damit umgeht?
Du siehst also, wir sind hier nicht alle ohne einen US oder oder eine Untersuchung eines Arztes durch die Schwangerschaft gegangen. Ich möchte behaupten die meisten hier sogar bewusst mit einem Arzt.

So weit erst mal. Alles Gute euch!
Grüße von SaTe

Theodor 06/11 ungeplante HG
Josephine 08/14 geplante HG
Friedrich 03/17 ungeplante AG

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HerbstMama
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon HerbstMama » Sa 21. Okt 2017, 07:17

:willkommen:

Ich habe in der letzten Sws zwei US machen lassen. In der 10.SSW, weil mich eine Blutung verunsichert hat. Im kurzen US sah man ein fittes zeitgerecht entwickeltes Kind. Ohne Blutung hätte ich wohl auf den Schall verzichtet.

Der zweite Schall war in der 20.SSW und mir wichtig, um zu wissen ob Organe auffällig sind. Es gibt ja zB Herzfehler, die im US sichtbar sind. Bei Auffälligkeiten hätte ich in einer Klinik geboren.
Oktober 2015 Hausgeburt

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:schwanger: mit der April-Hoffnung
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caitlyn
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon caitlyn » Sa 21. Okt 2017, 10:04

Willkommen hier!
Ich glaube sogar, dass die meisten zumindest einen US in der Schwangerschaft hatten - dabei ging es (zumindest bei mir) nicht primär um Plazentalage, sondern um Fehlbildungen, bei denen man zum Wohle seines Kindes lieber ne KH-Geburt vorzieht. Herzfehler, offener Rücken/Bauch oder solche Sachen.
Ich denke, man muss eben bedenken, was man zB bei einem herzkranken Kind tun wollen würde. Gleich richtig versorgen, weil man bereits vor Geburt recht genau wusste, was los ist - oder hoffen, dass die Hebamme zur U1 bspw den Herzfehler hört oder der KiA zur U2 (falls man die machen lässt...) und das Kind dann bestenfalls nicht zu spät behandelt wird.
Aber das sind einfach Dinge, die man sich eben selbst überlegen muss und sollte - hier wirst du sicher auch Leute finden, die eben keinen US (aus verschiedensten Gründen) hatten.
rabaukenmädel 04/10 KH
sommerkind 08/13 HG

kleiner brudi 04/16 HG

Muttertier
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon Muttertier » Sa 21. Okt 2017, 18:59

Hallo Claudia
Und willkommen hier!

Darf ich fragen, warum du unbedingt gewisse (die meisten? Alle?) Untersuchungen vermeiden willst?

Ich verstehe schon, wenn Geburtshelfer Bedingungen stellen. Würde nicht nur anhand solcher Sachen aussuchen...
Käfer *01/2013 KH
Engelchen *04/2015 HG - ✝04/2015 SIDS
Motte *07/2016 HG
Power-Baby erwartet 05/2018

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selkie
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon selkie » Sa 21. Okt 2017, 20:25

Willkommen hier!
Ich glaube sogar, dass die meisten zumindest einen US in der Schwangerschaft hatten - dabei ging es (zumindest bei mir) nicht primär um Plazentalage, sondern um Fehlbildungen, bei denen man zum Wohle seines Kindes lieber ne KH-Geburt vorzieht. Herzfehler, offener Rücken/Bauch oder solche Sachen.
Ich denke, man muss eben bedenken, was man zB bei einem herzkranken Kind tun wollen würde. Gleich richtig versorgen, weil man bereits vor Geburt recht genau wusste, was los ist - oder hoffen, dass die Hebamme zur U1 bspw den Herzfehler hört oder der KiA zur U2 (falls man die machen lässt...) und das Kind dann bestenfalls nicht zu spät behandelt wird.
Aber das sind einfach Dinge, die man sich eben selbst überlegen muss und sollte - hier wirst du sicher auch Leute finden, die eben keinen US (aus verschiedensten Gründen) hatten.
Unterschreibt ich so voll und ganz. Deswegen war mir der US in der 20. auch wichtig. Genau aus diesem Grund wollen ihm die Hebammen auch. Sure stehen ja bei einer hg sowieso schon immer mit erinnern Fuß im Gefängnis. Ich würde ab ihrer stelle auch keine Geburt ohne US machen, da ich das nicht verantworten könnte.
sternchen 2000 (5.woche), sternchen 2009(5.woche), wunschkind 2009 (abgebrochenen HG), sommerkind 2013 (HG), sternenkind 2015 (HG 13.woche), winterkind 2015 (HG)
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claudiaef
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon claudiaef » Mo 23. Okt 2017, 16:05

Hallo und vielen Dank für die netten Willkommensgrüsse!

Ich bin schon mal ganz zufrieden, da es auch noch Hebammen gibt, die Frauen auch ohne Ultraschall betreuen. Dafür musste ich zwar in den "Westen" schauen, wo ich doch meine Heimat (westen) jahrelang verdrängt habe....hier in unserer Region im Osten gibt es noch nicht mal eine Möglichkeit der eins zu eins Betreuung, wo man individuell Dinge ausmachen kann.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich hier über die Vor und Nachteile von US diskutieren mag. Ich habe hier schon Threads zu dem Thema gesehen und dort steht eine Menge schon drin. Bei mir persönlich hat es mit einer Intuition angefangen.
Vielleicht meldet sich hier ja noch eine Mama, die den Weg wie ich geht oder gegangen ist.

Also dann, alles Gute Euch lieben Mamas und den Kleinen!
Eure Claudia

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gina
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon gina » Mo 23. Okt 2017, 16:40

Ja, ich hatte keinen US in meiner dritten Schwangerschaft. Hätte auch keinen gemacht, wenn ich a) nicht die tolle Frauenärztin gefunden hätte und b) meine Hebi sich wegen der allgemeinen Hebammensituation in D nicht um einen gebeten hätte. Ohne guter Ärztin hätte ich es wahrscheinlich trotzdem nicht gemacht. :hallo:
Töchterchen Feb/2006
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kleinTöchterchen Feb/2017

claudiaef
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon claudiaef » Mo 23. Okt 2017, 17:21

Hey Gina,
Das freut mich, dass das alles gut geklappt hat. Darf ich fragen, was Dich dazu bewogen hat? War das schwierig mit Deinem Umfeld?
Ich werd sehr lieb von meinem Mann unterstützt und bin guter Hoffnung schon im Vorhinein. leider kann man mit niemanden hier so richtig drüber sprechen, habe aber eine Freundin in einer westdeutschen Grossstadt, die mich stärkt. Und hoffe heute eine hebamme gefunden zu haben, die sich das aufgrund ihrer guten Erfahrungen mit anderen vorstellen kann.
Alles Gute Euch!
Claudia

Wuppiwupstar
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Re: Hallo Ihr!

Beitragvon Wuppiwupstar » Di 24. Okt 2017, 20:21

Herzlich Willkommen liebe Claudia :hallo:

Ich kann dich gut verstehen, mein Partner und ich sind auch nicht begeistert vom Ultraschall.
Wir haben aktuell das Glück eine Hebamme zu haben, die keinen Schall voraussetzt.
Sie macht unsere komplette Vorsorge und die Geburt im Mai mit uns.
Mit ihr haben wir allerdings die Vereinbarung, wenn z.b Blutungen auftreten oder Sie vermutet dad etwas nicht in Ordnung ist, wir dann einen Schall und Untersuchung bei einer alternativen Frauenärztin machen lassen.
Für uns ist das stimmig und wir gehen da einfach
nach unserer Intuition.

Wir kommen übrigens auch aus dem Westen.

Liebe Grüße Katrin


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